002 Silber Vierzipfliger Hohlpfennig Einseitig Brakteat aus Bern um 1250 aus dem Mittelalter Rarität und Unpubliziert.
CHF 600.00
002 Silber Vierzipfliger Hohlpfennig Brakteat Einseitig Bern um 1250, Unpubliziert Rarität. Erhaltung siehe Fotos. Silberplättchen circa Gewicht 0,5gr. Durchmesser etwa: 15mm bis 16mm. Erwerb: vom vor vor Besitzer 20.10.2001.
Ich habe diese Münze Erworben am 23.07.2026. Referenz Nummer unediert und Unpubliziert RRRR. Habe schon vor Jahren ein genau solcher Typ Verkauft für 1050.- CHF, siehe Online Shop.
Münzenbild: Auf vierzipfligem, dünnem Schrötling mit bauchigem Rand und grob geperltem Reif. Nach links schreitendem Bären mit 2 abstehenden Ohren und wohl 4 Beinen, kleines erhabenes Punktauge.
In der Mitte über dem Rücken 3 Perlkugeln im Dreieck. Garantiere die Echtheit. Herkunft Fachhandel CH. Der vor vor Besitzer hat diese Münze Legal erworben vor Jahren für 1000.- CHF. Info ohne Gewähr.
Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Dieser äusserst seltene und frühe Berner Brakteat zeigt bezüglich der Bildelemente Ähnlichkeiten mit dem Typ von Wimmis, doch stehen die 3 Punkte über der Mitte des Tierkörpers und nicht wie bei jenem über dem Kopf des Bären.
Die stilistischen Unterschiede sind zudem markant. Es können 2 grundlegende Typen differenziert werden die sich durch den Perlkreis, resp. den Wulstreif voneinander unterscheiden. Der Typus ist mit 0,35gr-0,44gr im Schnitt etwas schwerer als der Wimmis er Typus, der es im Durchschnitt auf 0,38 Gramm bringt und zwischen 1220-1270 datiert wird.
Die erstmalige Erwähnung von Berner Münzen findet sich 1228 in einer Urkunde betreffend ein Geschäft zwischen dem Grafen von Neuenburg und der Abtei Erlach. Offenbar müssen die bernischen Emissionen bereits ziemlich verbreitet gewesen sein, da die Zahlung nicht von einem Berner an einen Berner zu entrichten war.
Die bisherige Ansicht, vor 1272 wären nur Wimmis er Typen zirkuliert, müsste gestützt auf die Unpublizierte Pfennige hinterfragt werden. Der offizielle Charakter dieser frühen Berner ist nicht zweifelsfrei erwiesen. Der Tod Friedrichs II um 1250 leitete die Zeit des Interregnums ein und könnte am Ausgangspunkt der neuen Serie stehen.
Der erste urkundlich erwähnte Münzmeister hiess Wernher (1246). Später tauchte auch der Name Rudolfus Dietwi als monetarius in Berno auf (1264). Info ohne Gewähr.
002 Silber Vierzipfliger Hohlpfennig Einseitig Brakteat aus Bern um 1250 aus dem Mittelalter Rarität und Unpubliziert.
CHF 600.00
002 Silber Vierzipfliger Hohlpfennig Brakteat Einseitig Bern um 1250, Unpubliziert Rarität. Erhaltung siehe Fotos. Silberplättchen circa Gewicht 0,5gr. Durchmesser etwa: 15mm bis 16mm. Erwerb: vom vor vor Besitzer 20.10.2001.
Ich habe diese Münze Erworben am 23.07.2026. Referenz Nummer unediert und Unpubliziert RRRR. Habe schon vor Jahren ein genau solcher Typ Verkauft für 1050.- CHF, siehe Online Shop.
Münzenbild: Auf vierzipfligem, dünnem Schrötling mit bauchigem Rand und grob geperltem Reif. Nach links schreitendem Bären mit 2 abstehenden Ohren und wohl 4 Beinen, kleines erhabenes Punktauge.
In der Mitte über dem Rücken 3 Perlkugeln im Dreieck. Garantiere die Echtheit. Herkunft Fachhandel CH. Der vor vor Besitzer hat diese Münze Legal erworben vor Jahren für 1000.- CHF. Info ohne Gewähr.
Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Dieser äusserst seltene und frühe Berner Brakteat zeigt bezüglich der Bildelemente Ähnlichkeiten mit dem Typ von Wimmis, doch stehen die 3 Punkte über der Mitte des Tierkörpers und nicht wie bei jenem über dem Kopf des Bären.
Die stilistischen Unterschiede sind zudem markant. Es können 2 grundlegende Typen differenziert werden die sich durch den Perlkreis, resp. den Wulstreif voneinander unterscheiden. Der Typus ist mit 0,35gr-0,44gr im Schnitt etwas schwerer als der Wimmis er Typus, der es im Durchschnitt auf 0,38 Gramm bringt und zwischen 1220-1270 datiert wird.
Die erstmalige Erwähnung von Berner Münzen findet sich 1228 in einer Urkunde betreffend ein Geschäft zwischen dem Grafen von Neuenburg und der Abtei Erlach. Offenbar müssen die bernischen Emissionen bereits ziemlich verbreitet gewesen sein, da die Zahlung nicht von einem Berner an einen Berner zu entrichten war.
Die bisherige Ansicht, vor 1272 wären nur Wimmis er Typen zirkuliert, müsste gestützt auf die Unpublizierte Pfennige hinterfragt werden. Der offizielle Charakter dieser frühen Berner ist nicht zweifelsfrei erwiesen. Der Tod Friedrichs II um 1250 leitete die Zeit des Interregnums ein und könnte am Ausgangspunkt der neuen Serie stehen.
Der erste urkundlich erwähnte Münzmeister hiess Wernher (1246). Später tauchte auch der Name Rudolfus Dietwi als monetarius in Berno auf (1264). Info ohne Gewähr.