Keltische Vogelbronze Typ ILLVCCI Senones vor 52.v.Chr.
CHF 300.00
Keltische Vogelbronze Typ ILLVCCI mit S Senones, geprägt um circa vor 52.v.Chr. möglicherweise bei Sens (Aube) Erhaltung siehe Fotos. Herkunft: Strassburger Börse. Erwerb vom Vorbesitzer der Fachmann: 10.04.1994, besondere Merkmale: Leichter Ausbruch des Gusszapfens, hellgrüne Sprenkel. Revers: Randpartie leicht flau. Gewicht circa: 2.9gr, und etwa Durchmesser: 15-16mm.
Avers: Im Perlkreis Kopf mit 5 stilisierten, sichelförmigen Haarsträhnen, die eine ovale Perlkugel umschliessen, nach rechts, vorspringendes Kinn, um den Hals ein Torques, das Punktauge in einen Winkel eigebettet, Punktlippen vor dem Mund spiegelverkehrte S Schlaufe.
Revers: Vogel mit aus gebreiteten bogenförmigen Schwingen aus 2 verschachtelten Bögen, mit ovalen Perlkugeln im unteren Halbkreis nach links. Krallenfüsse, oben Pentagramm, rechts davon im Ansatz ein Kugelkreuz mit Punkten zwischen den Schenkeln, hinter dem gegabelten Schwanz 2 zentrierte Ringlein, darunter Denars Kreuz. Oben undeutlich die Legende ILLVCCI.
Referenz Nummern: LT: 7527, Sch/L 735-37, Forrer 465. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Schätzwert nach MA Shop in SS+ Max 400.- Euro. Info ohne Gewähr.
Geschichtliche Hinweis von besonderem Interesse: Die Heimat dieser Epigrafen Vogelbronze liegt im Gebiet südlich der mittleren Seine. Besonders häufig tauchte sie in der Umgebung von Sens (Aube) auf, und repräsentierte auf dem Heiligtum von Villeneuve au Chatelot. (Aube) rund 37% aller gefundenen Münzen, rund 500 von total 1600 Fundmünzen. Die heutige Typologie basiert im Wesentlichen auf diesem Fundmaterial.
Die Serie setzt sich aus 9 Klassen zusammen, wobei der Typus mit Legende ILLVCCI zahlenmässig dominiert. Die davon ausgehenden, anderen Klassen entwickelten sich weiter und tendieren zu einer fortschreitenden Degenerierung die darin endet. dass letztliche die Legende verschwindet. Die Zuweisung an die Senones gilt als gesichert. Diese Münze stammt aus der Zeit der Gallischen Kriegen, da in den Gräben von Gresigny - Saint Reine 6 Exemplare gefunden wurden, aber auch aus der prä augusteischen Periode bis 30/25 vor Christus. Die Verwandtschaft der Serie mit den Adlerbronzen der Carnutes ist offensichtlich.
Die Bronzen stehen bereits deutlich unter dem Einfluss der römischen Vorbilder und sind Beleg für das zunehmende Bedürfnis der keltischen Stämme nach einem kompatiblen Währungssystem. Angestrebt wurde eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs mit römischen Händlern. Andere Bronzen in ähnlicher Ausführung zirkulierten in weiten Teilen Galliens. Die Rückseitendarstellungen ist ein Musterbeispiel für die Ausfüllung leerer Flächen mit einer Fülle von Beizeichen ( horror vacui). Info ohne Gewähr.
Keltische Vogelbronze Typ ILLVCCI Senones vor 52.v.Chr.
CHF 300.00
Keltische Vogelbronze Typ ILLVCCI mit S Senones, geprägt um circa vor 52.v.Chr. möglicherweise bei Sens (Aube) Erhaltung siehe Fotos. Herkunft: Strassburger Börse. Erwerb vom Vorbesitzer der Fachmann: 10.04.1994, besondere Merkmale: Leichter Ausbruch des Gusszapfens, hellgrüne Sprenkel. Revers: Randpartie leicht flau. Gewicht circa: 2.9gr, und etwa Durchmesser: 15-16mm.
Avers: Im Perlkreis Kopf mit 5 stilisierten, sichelförmigen Haarsträhnen, die eine ovale Perlkugel umschliessen, nach rechts, vorspringendes Kinn, um den Hals ein Torques, das Punktauge in einen Winkel eigebettet, Punktlippen vor dem Mund spiegelverkehrte S Schlaufe.
Revers: Vogel mit aus gebreiteten bogenförmigen Schwingen aus 2 verschachtelten Bögen, mit ovalen Perlkugeln im unteren Halbkreis nach links. Krallenfüsse, oben Pentagramm, rechts davon im Ansatz ein Kugelkreuz mit Punkten zwischen den Schenkeln, hinter dem gegabelten Schwanz 2 zentrierte Ringlein, darunter Denars Kreuz. Oben undeutlich die Legende ILLVCCI.
Referenz Nummern: LT: 7527, Sch/L 735-37, Forrer 465. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Schätzwert nach MA Shop in SS+ Max 400.- Euro. Info ohne Gewähr.
Geschichtliche Hinweis von besonderem Interesse: Die Heimat dieser Epigrafen Vogelbronze liegt im Gebiet südlich der mittleren Seine. Besonders häufig tauchte sie in der Umgebung von Sens (Aube) auf, und repräsentierte auf dem Heiligtum von Villeneuve au Chatelot. (Aube) rund 37% aller gefundenen Münzen, rund 500 von total 1600 Fundmünzen. Die heutige Typologie basiert im Wesentlichen auf diesem Fundmaterial.
Die Serie setzt sich aus 9 Klassen zusammen, wobei der Typus mit Legende ILLVCCI zahlenmässig dominiert. Die davon ausgehenden, anderen Klassen entwickelten sich weiter und tendieren zu einer fortschreitenden Degenerierung die darin endet. dass letztliche die Legende verschwindet. Die Zuweisung an die Senones gilt als gesichert. Diese Münze stammt aus der Zeit der Gallischen Kriegen, da in den Gräben von Gresigny - Saint Reine 6 Exemplare gefunden wurden, aber auch aus der prä augusteischen Periode bis 30/25 vor Christus. Die Verwandtschaft der Serie mit den Adlerbronzen der Carnutes ist offensichtlich.
Die Bronzen stehen bereits deutlich unter dem Einfluss der römischen Vorbilder und sind Beleg für das zunehmende Bedürfnis der keltischen Stämme nach einem kompatiblen Währungssystem. Angestrebt wurde eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs mit römischen Händlern. Andere Bronzen in ähnlicher Ausführung zirkulierten in weiten Teilen Galliens. Die Rückseitendarstellungen ist ein Musterbeispiel für die Ausfüllung leerer Flächen mit einer Fülle von Beizeichen ( horror vacui). Info ohne Gewähr.