Silber Denar Poitiers PECTAVIS der Merowinger von 700-740.n.Chr
CHF 600.00
Silber Denar Poitiers PECTAVIS, der Merowinger von 700-740.n.Chr. Erhaltung circa SS = sehr schön, circa Gewicht: 1.27gr, und etwa Durchmesser: 13,1 bis 13,6mm. Material: Silber. Patina anthrazitfarben oxydiert MBO im 90 Winkel. Besondere Merkmale die Kugeln am Fuss des rechten Schenkels platt, ebenso ein Kreuzschenkel im Revers, flau. Fundort Unbekannt. Erwerb Troyes: 22.04.2004.
Avers: Ohne Perlkreis: Grosser Buchstabe A. Legende: AVDOLEFVS? ANSOALDVS?) mit je 2 Perlkugeln an den Extremitäten, der Quersteg als V parallel zu den Schenkeln, der Abschluss ebenfalls mit 2 Kugeln, unten ein Kreuzschenkel ( ? ).
Revers: Im Perlkreis Grosses Kreuz mit am Ende gegabelten Kreuzschenkeln, daran je ein Paar Perlkugeln befestigt. Feld leer.
Referenz Nummern: Depeyrot: l age du denier, Moneta 22; Nummer: 39. Belfort 417 und 5696. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Info ohne Gewähr.
Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Die Klassierung der Denare von Poitiers ist eine komplizierte Angelegenheit, da die Prägungen vom regulären System abweichen. Bei den zahlreichen und vielfältigen Denaren lässt sich im Gegensatz zu anderen Prägestätten keine Entwicklung des Münzmeisternamens verfolgen, so dass daraus auch keine relative Chronologie abgeleitet werden kann. Die gleichen Monetar Namen kommen auf unterschiedlichen Typen vor, und verschiedene Rervers sind mit dem gleichen Avers Stempel gekoppelt, so dass daraus geschlossen werden kann, dass diese Typen gleichzeitig umliefen.
Die Suche nach homogenen Gruppen endet in einer Sackgasse. Deshalb wurde das Material aus den Schatzfunden von Plassac, St. Pierre les Etieux, Bais und Cimiez systematisch neu gruppiert und mit weiteren Fundmünzen angereichert, welche gleiche Monetar Namen tragen. Zudem wurden die Durchschnittsgewichte erfasst. So liess sich eine Einteilung in 4 recht homogene Gruppen vornehmen, die durch das Auftauchen von weiteren, voneinander unabhängigen Fundkomplexen bestätigt wurden.
Die recht einheitlichen Gewichte innerhalb einer Gruppe und die Gewichtsentwicklung stützen die so definierte Chronologie. Die Gruppe 2 fällt ins 1-2 Viertel des 8 Jhd. Im Tresor von Bais, der zwischen 735-40 in die Erde kam, machten die Denare aus Poitiers 22% des gesamten Materials aus. ( Plassac: 14% ). Die reiche Silberausmünzung ordnet sich bezüglich Still und Gewicht nicht in die kontinuierliche Entwicklung der im 6. und 7 Jahrhundert. In Poitiers nur spärlich ausgemünzten Goldprägungen (Tremissi) ein.
Der neue Schub zu Beginn des 8. Jahrhundert. Ist im Zusammenhang mit der Ausbeutung der Erzminen von Melles zu sehen, die das nötige Metall lieferten. So viel wir noch Wissen mit Beiblatt vom Spezialist und Vorbesitzer. Info ohne Gewähr.
Silber Denar Poitiers PECTAVIS der Merowinger von 700-740.n.Chr
CHF 600.00
Silber Denar Poitiers PECTAVIS, der Merowinger von 700-740.n.Chr. Erhaltung circa SS = sehr schön, circa Gewicht: 1.27gr, und etwa Durchmesser: 13,1 bis 13,6mm. Material: Silber. Patina anthrazitfarben oxydiert MBO im 90 Winkel. Besondere Merkmale die Kugeln am Fuss des rechten Schenkels platt, ebenso ein Kreuzschenkel im Revers, flau. Fundort Unbekannt. Erwerb Troyes: 22.04.2004.
Avers: Ohne Perlkreis: Grosser Buchstabe A. Legende: AVDOLEFVS? ANSOALDVS?) mit je 2 Perlkugeln an den Extremitäten, der Quersteg als V parallel zu den Schenkeln, der Abschluss ebenfalls mit 2 Kugeln, unten ein Kreuzschenkel ( ? ).
Revers: Im Perlkreis Grosses Kreuz mit am Ende gegabelten Kreuzschenkeln, daran je ein Paar Perlkugeln befestigt. Feld leer.
Referenz Nummern: Depeyrot: l age du denier, Moneta 22; Nummer: 39. Belfort 417 und 5696. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Info ohne Gewähr.
Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Die Klassierung der Denare von Poitiers ist eine komplizierte Angelegenheit, da die Prägungen vom regulären System abweichen. Bei den zahlreichen und vielfältigen Denaren lässt sich im Gegensatz zu anderen Prägestätten keine Entwicklung des Münzmeisternamens verfolgen, so dass daraus auch keine relative Chronologie abgeleitet werden kann. Die gleichen Monetar Namen kommen auf unterschiedlichen Typen vor, und verschiedene Rervers sind mit dem gleichen Avers Stempel gekoppelt, so dass daraus geschlossen werden kann, dass diese Typen gleichzeitig umliefen.
Die Suche nach homogenen Gruppen endet in einer Sackgasse. Deshalb wurde das Material aus den Schatzfunden von Plassac, St. Pierre les Etieux, Bais und Cimiez systematisch neu gruppiert und mit weiteren Fundmünzen angereichert, welche gleiche Monetar Namen tragen. Zudem wurden die Durchschnittsgewichte erfasst. So liess sich eine Einteilung in 4 recht homogene Gruppen vornehmen, die durch das Auftauchen von weiteren, voneinander unabhängigen Fundkomplexen bestätigt wurden.
Die recht einheitlichen Gewichte innerhalb einer Gruppe und die Gewichtsentwicklung stützen die so definierte Chronologie. Die Gruppe 2 fällt ins 1-2 Viertel des 8 Jhd. Im Tresor von Bais, der zwischen 735-40 in die Erde kam, machten die Denare aus Poitiers 22% des gesamten Materials aus. ( Plassac: 14% ). Die reiche Silberausmünzung ordnet sich bezüglich Still und Gewicht nicht in die kontinuierliche Entwicklung der im 6. und 7 Jahrhundert. In Poitiers nur spärlich ausgemünzten Goldprägungen (Tremissi) ein.
Der neue Schub zu Beginn des 8. Jahrhundert. Ist im Zusammenhang mit der Ausbeutung der Erzminen von Melles zu sehen, die das nötige Metall lieferten. So viel wir noch Wissen mit Beiblatt vom Spezialist und Vorbesitzer. Info ohne Gewähr.