Eberpotin mit überlangem Kamm 85 bis 50 vor Chr Bituriges selten

CHF 250.00

Auf Lager
Artikel-Nr.: Eberpotin mit überlangem Kamm

Eberpotin mit überlangem Kamm. Hergestellt um circa 85-50 vor Chr, selten. Erhaltung nach Fachmann SS = sehr schön.

Avers: Im Gussrandprofil: Stilisierter, glatter Kopf mit kleinem Punktauge nach rechts, eine markante Furche trennt das Gesicht vom Haarsack oder Helm ab, Punktlippe und durchgehende Nasen Stirnlinie.

Revers: Im Gussrandprofil: Feingliedriger, leicht aufgerichteter Eber mit langen Beinen steht nach rechts, davor ein Ringlein. Vom Ohr bis zum Schwanz verläuft eine durchgehende Linie, welche den Kamm betont.

Erwerb: 1999. Herkunft: Münzbörse Paris. Referenz Nummern: Sch/L: 663-665. BN 4021-22. DT 3505. Patat 12.6. Wendling: 21’309-11. Gewicht circa: 1.9gr, und etwa Durchmesser: 14-16mm. Zuschreibung: Bituriges. Daten vom Vorbesitzer. Garantiere die Echtheit der Münze. Info ohne Gewähr.

Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse:Über diesen unscheinbaren Potin Typus wurde bisher wenig geschrieben. La Saussaye widmete ihm in der RN 1840 seine Aufmerksamkeit und brachte auf Tafel 16, Bild 7 erstmals eine bildliche Darstellung. Gestützt auf Lesefunde in der Auvergne, so aus dem antiken Corent und vom Oppidum Gergovia, schrieb er den Münztypus den Arverni zu. Gestützt auf die spärlichen Neufunde werden heute jedoch eher die Bituriges als Münzherren favorisiert.

Scheers erinnert daran, dass Corent und Gergovia wiederholt Münzen der Bituriges lieferten und dortige Potinfunde dieses Typs von daher kaum erstaunen können. Die extreme Seltenheit und die schmale Datenbasis verunmöglichen ein definitives Urteil hinsichtlich der Zuweisung, obschon sich die Bituriges sicher empfehlen.

Der kleine Münzdurchmesser, die vom üblichen Schema abweichende MBO und die recht flüchtige Machart sind eigenständige Merkmale des Typs. Die Verwandtschaft mit dem Typus Sch/L 662 ist wahrscheinlich, doch wirkt diese Eberdarstellung schwerfälliger und plumper.

Im Bestand der BN ist der Typus nur mit 2 Exemplaren vertreten, und mit Ausnahme von Lyon fehlt er in anderen Museumsbeständen. In der Schweiz wird der Typus nicht gefunden. Quelle der Geschichte, vom Vorbesitzer übernommen. Für den Sammler Kostenlos. Info ohne Gewähr.

Eberpotin mit überlangem Kamm 85 bis 50 vor Chr Bituriges selten

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Artikel-Nr.: Eberpotin mit überlangem Kamm

Eberpotin mit überlangem Kamm. Hergestellt um circa 85-50 vor Chr, selten. Erhaltung nach Fachmann SS = sehr schön.

Avers: Im Gussrandprofil: Stilisierter, glatter Kopf mit kleinem Punktauge nach rechts, eine markante Furche trennt das Gesicht vom Haarsack oder Helm ab, Punktlippe und durchgehende Nasen Stirnlinie.

Revers: Im Gussrandprofil: Feingliedriger, leicht aufgerichteter Eber mit langen Beinen steht nach rechts, davor ein Ringlein. Vom Ohr bis zum Schwanz verläuft eine durchgehende Linie, welche den Kamm betont.

Erwerb: 1999. Herkunft: Münzbörse Paris. Referenz Nummern: Sch/L: 663-665. BN 4021-22. DT 3505. Patat 12.6. Wendling: 21’309-11. Gewicht circa: 1.9gr, und etwa Durchmesser: 14-16mm. Zuschreibung: Bituriges. Daten vom Vorbesitzer. Garantiere die Echtheit der Münze. Info ohne Gewähr.

Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse:Über diesen unscheinbaren Potin Typus wurde bisher wenig geschrieben. La Saussaye widmete ihm in der RN 1840 seine Aufmerksamkeit und brachte auf Tafel 16, Bild 7 erstmals eine bildliche Darstellung. Gestützt auf Lesefunde in der Auvergne, so aus dem antiken Corent und vom Oppidum Gergovia, schrieb er den Münztypus den Arverni zu. Gestützt auf die spärlichen Neufunde werden heute jedoch eher die Bituriges als Münzherren favorisiert.

Scheers erinnert daran, dass Corent und Gergovia wiederholt Münzen der Bituriges lieferten und dortige Potinfunde dieses Typs von daher kaum erstaunen können. Die extreme Seltenheit und die schmale Datenbasis verunmöglichen ein definitives Urteil hinsichtlich der Zuweisung, obschon sich die Bituriges sicher empfehlen.

Der kleine Münzdurchmesser, die vom üblichen Schema abweichende MBO und die recht flüchtige Machart sind eigenständige Merkmale des Typs. Die Verwandtschaft mit dem Typus Sch/L 662 ist wahrscheinlich, doch wirkt diese Eberdarstellung schwerfälliger und plumper.

Im Bestand der BN ist der Typus nur mit 2 Exemplaren vertreten, und mit Ausnahme von Lyon fehlt er in anderen Museumsbeständen. In der Schweiz wird der Typus nicht gefunden. Quelle der Geschichte, vom Vorbesitzer übernommen. Für den Sammler Kostenlos. Info ohne Gewähr.

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