Römische Münze Gold Tremissis der Aelia Eudocia Augusta 423-460.n.Chr.
CHF 450.00
Gold Tremissis der Aelia Eudocia Augusta 423-460.n.Chr. Erhaltung siehe Fotos.
Avers Legende: AEL EVD OCIA AVG. Diademisierte und drapierte Büste der Aelia Eudocia, mit Brustpanzer versehener Brustbild nach rechts.
Revers: Lateinisches Tatzen Kreuz innerhalb eines Kranzes. Im Abschnitt, CONOB✷, und am Schluss ein Stern vorhanden.
Geprägt in Konstantinopel, um circa: 423-460.n.Chr. Referenz Nummer: RIC 335. Gewicht circa: 1.4gr, und etwa Durchmesser: 14mm. Schätzwert von 3 November 2019. In viel besseren Erhaltung 1400.- Euro, ohne Aufpreis.
Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft von damals Fachhandel CH. Wurde schon vor Jahren Verkauft. Für das Archiv. Preis Symbolisch. Info ohne Gewähr.
Aelia Eudocia, griechisch Αιλία Ευδοκία, Ailía Eudokía, mittelgriechische Aussprache, ɛlía ɛβðɔkía um 400 in Athen. † 20. Oktober 460 in Jerusalem, vor ihrer Taufe Athenaḯs Αθηναΐς, später auch Hagía Eudokía Ἁγία Εὐδοκία, mittelgriechische Aussprache, ajía ɛβðɔkía, heilige Eudokia, war die Frau des oströmischen Kaisers Theodosius II, der von 408 bis 450 regierte.
Thenaïs wurde in Athen als Tochter des paganen Rhetoriklehrers Leontios geboren und galt als hochgebildet. Nach dem Tod ihres Vaters nahm sie den christlichen Glauben an und erhielt bei der Taufe den Namen Aelia Eudocia. Dies war eine Voraussetzung für ihre Heirat mit Kaiser Theodosius II.
Die Ehe wurde am 7. Juni 421 geschlossen. 422 gebar sie Licinia Eudoxia, vor 431 Flacilla; ein Sohn namens Arcadius wurde wahrscheinlich ebenfalls geboren und vielleicht sogar zum Augustus erhoben, verstarb jedoch in sehr jungen Jahren. 423 wurde sie von Theodosius II. in den Rang einer Augusta erhoben. Die Kaiserin Eudocia hegte engen Kontakt zur Asketin Melania die Jüngere, welche sie in Jerusalem besuchte.
Dass die beiden ein inniges Verhältnis hatten, zeigt wohl ein Abschnitt in der Vita Melaniae. Die Kaiserin blieb noch einige Tage mit ihr zusammen, schöpfte grossen Nutzen aus ihrem Umgang und wurde von der Seligen bis Cäsarea begleitet.
Sie konnten sich kaum voneinander trennen, so fest war die geistliche Liebe, womit eine der anderen zugetan war. Dann kehrte die Heilige zurück und begann die gewohnten Abtötungen und flehte besonders zu Gott, er möge die fromme Kaiserin wohlbehalten zu dem Gatten heimgelangen lassen, und der allmächtige Gott gewährte das in seiner Güte (V.Mel.59).
Anlässlich dieser Wallfahrt im Jahr 438 nach Jerusalem, bei der sie großen Eindruck auf die Bevölkerung machte, als sie etwa vor dem Grab Christi niederkniete, brachte sie Reliquien des heiligen Stephan und die Ketten Petri nach Konstantinopel, für die Reliquien des heiligen Polyeuktos stiftete sie einen Kirchenbau.
Ihr Einfluss auf den Kaiser hatte zu diesem Zeitpunkt den Höhepunkt erreicht und übertraf damit selbst den Einfluss der Schwester des Kaisers, der machtbewussten Aelia Pulcheria. Die Beziehung zu ihrem Ehemann verschlechterte sich jedoch im Laufe der Zeit.
Schließlich wurde der mächtige Magister officiorum Paulinus hingerichtet, weil man ihm, so Malalas, eine Affäre mit der Kaiserin vorwarf. Wahrscheinlich aufgrund dieser Palastintrigen, vielleicht auf Befehl ihres Gatten, womöglich aber auch auf eigenen Entschluss hin reiste sie wohl 443 erneut nach Jerusalem, wo sie bis zu ihrem Tod am 20. Oktober 460 lebte.
Die Details über ihren Fortgang aus Konstantinopel sowie das genaue Jahr sind in der Forschung umstritten. Aelia Eudocia war maßgeblich am Aufbau der christlichen Universität von Konstantinopel beteiligt, die als sogenanntes Athenäum im Jahr 424 auf konstantinischen Anfängen basierend aufgebaut wurde und als erste große Geistesleistung die Sammlung der Gesetzeskompilation des Codex Theodosianus erbrachte.
Aelia Eudocia selbst verfasste geistliche Dichtungen, die teilweise erhalten sind. Sie sympathisierte mit dem Miaphysitismus, wandte sich am Ende ihres Lebens jedoch der Orthodoxie zu. In der orthodoxen Kirche wird sie als Heilige verehrt, ihr Festtag ist der 13. August. In Jerusalem ließ sie die Stadtmauern, die nun neben der alten Davids Stadt auch den Zionsberg umschlossen, wiederaufbauen und stiftete Spitäler, Pilgerherbergen, Klöster und Kirchen.
Laut der historisch wenig zuverlässigen Vita des Barsauma soll sie auch den Juden größere Freiheiten gestattet haben, die Stadt an religiösen Festtagen zu besuchen, jedoch berichtet dies keine andere Quelle, etwaige Privilegien sind auch später nicht belegt.
Sie wurde in der Stephanuskirche (unmittelbar vor dem Nordtor gelegen) bestattet, die sie selbst gegründet hatte.
Quelle Wikipedia am 23.04.2026. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr. Verkauft.
Römische Münze Gold Tremissis der Aelia Eudocia Augusta 423-460.n.Chr.
CHF 450.00
Gold Tremissis der Aelia Eudocia Augusta 423-460.n.Chr. Erhaltung siehe Fotos.
Avers Legende: AEL EVD OCIA AVG. Diademisierte und drapierte Büste der Aelia Eudocia, mit Brustpanzer versehener Brustbild nach rechts.
Revers: Lateinisches Tatzen Kreuz innerhalb eines Kranzes. Im Abschnitt, CONOB✷, und am Schluss ein Stern vorhanden.
Geprägt in Konstantinopel, um circa: 423-460.n.Chr. Referenz Nummer: RIC 335. Gewicht circa: 1.4gr, und etwa Durchmesser: 14mm. Schätzwert von 3 November 2019. In viel besseren Erhaltung 1400.- Euro, ohne Aufpreis.
Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft von damals Fachhandel CH. Wurde schon vor Jahren Verkauft. Für das Archiv. Preis Symbolisch. Info ohne Gewähr.
Aelia Eudocia, griechisch Αιλία Ευδοκία, Ailía Eudokía, mittelgriechische Aussprache, ɛlía ɛβðɔkía um 400 in Athen. † 20. Oktober 460 in Jerusalem, vor ihrer Taufe Athenaḯs Αθηναΐς, später auch Hagía Eudokía Ἁγία Εὐδοκία, mittelgriechische Aussprache, ajía ɛβðɔkía, heilige Eudokia, war die Frau des oströmischen Kaisers Theodosius II, der von 408 bis 450 regierte.
Thenaïs wurde in Athen als Tochter des paganen Rhetoriklehrers Leontios geboren und galt als hochgebildet. Nach dem Tod ihres Vaters nahm sie den christlichen Glauben an und erhielt bei der Taufe den Namen Aelia Eudocia. Dies war eine Voraussetzung für ihre Heirat mit Kaiser Theodosius II.
Die Ehe wurde am 7. Juni 421 geschlossen. 422 gebar sie Licinia Eudoxia, vor 431 Flacilla; ein Sohn namens Arcadius wurde wahrscheinlich ebenfalls geboren und vielleicht sogar zum Augustus erhoben, verstarb jedoch in sehr jungen Jahren. 423 wurde sie von Theodosius II. in den Rang einer Augusta erhoben. Die Kaiserin Eudocia hegte engen Kontakt zur Asketin Melania die Jüngere, welche sie in Jerusalem besuchte.
Dass die beiden ein inniges Verhältnis hatten, zeigt wohl ein Abschnitt in der Vita Melaniae. Die Kaiserin blieb noch einige Tage mit ihr zusammen, schöpfte grossen Nutzen aus ihrem Umgang und wurde von der Seligen bis Cäsarea begleitet.
Sie konnten sich kaum voneinander trennen, so fest war die geistliche Liebe, womit eine der anderen zugetan war. Dann kehrte die Heilige zurück und begann die gewohnten Abtötungen und flehte besonders zu Gott, er möge die fromme Kaiserin wohlbehalten zu dem Gatten heimgelangen lassen, und der allmächtige Gott gewährte das in seiner Güte (V.Mel.59).
Anlässlich dieser Wallfahrt im Jahr 438 nach Jerusalem, bei der sie großen Eindruck auf die Bevölkerung machte, als sie etwa vor dem Grab Christi niederkniete, brachte sie Reliquien des heiligen Stephan und die Ketten Petri nach Konstantinopel, für die Reliquien des heiligen Polyeuktos stiftete sie einen Kirchenbau.
Ihr Einfluss auf den Kaiser hatte zu diesem Zeitpunkt den Höhepunkt erreicht und übertraf damit selbst den Einfluss der Schwester des Kaisers, der machtbewussten Aelia Pulcheria. Die Beziehung zu ihrem Ehemann verschlechterte sich jedoch im Laufe der Zeit.
Schließlich wurde der mächtige Magister officiorum Paulinus hingerichtet, weil man ihm, so Malalas, eine Affäre mit der Kaiserin vorwarf. Wahrscheinlich aufgrund dieser Palastintrigen, vielleicht auf Befehl ihres Gatten, womöglich aber auch auf eigenen Entschluss hin reiste sie wohl 443 erneut nach Jerusalem, wo sie bis zu ihrem Tod am 20. Oktober 460 lebte.
Die Details über ihren Fortgang aus Konstantinopel sowie das genaue Jahr sind in der Forschung umstritten. Aelia Eudocia war maßgeblich am Aufbau der christlichen Universität von Konstantinopel beteiligt, die als sogenanntes Athenäum im Jahr 424 auf konstantinischen Anfängen basierend aufgebaut wurde und als erste große Geistesleistung die Sammlung der Gesetzeskompilation des Codex Theodosianus erbrachte.
Aelia Eudocia selbst verfasste geistliche Dichtungen, die teilweise erhalten sind. Sie sympathisierte mit dem Miaphysitismus, wandte sich am Ende ihres Lebens jedoch der Orthodoxie zu. In der orthodoxen Kirche wird sie als Heilige verehrt, ihr Festtag ist der 13. August. In Jerusalem ließ sie die Stadtmauern, die nun neben der alten Davids Stadt auch den Zionsberg umschlossen, wiederaufbauen und stiftete Spitäler, Pilgerherbergen, Klöster und Kirchen.
Laut der historisch wenig zuverlässigen Vita des Barsauma soll sie auch den Juden größere Freiheiten gestattet haben, die Stadt an religiösen Festtagen zu besuchen, jedoch berichtet dies keine andere Quelle, etwaige Privilegien sind auch später nicht belegt.
Sie wurde in der Stephanuskirche (unmittelbar vor dem Nordtor gelegen) bestattet, die sie selbst gegründet hatte.
Quelle Wikipedia am 23.04.2026. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr. Verkauft.