Keltische Kleinbronze ATISIOS RE-MOS Remi nach 52.v.Chr

CHF 180.00

Auf Lager
Artikel-Nr.: Keltische Kleinbronze ATISIOS RE-MOS

Keltische Kleinbronze ATISIOS RE-MOS Remi nach 52.v.Chr. Erhaltung circa: SS = sehr schön, siehe Fotos. Patina dunkelgrün. Besondere Merkmale: knapper Schrötling, Rand mehrfach geplatzt, bi colore Patina, Revers dezentriert. Erwerb Troyes; 31.12.2000. Referenz Nummern: LT Cf 8054. Sch/GB 522-523. Cast: 330. Allen 66-69. Sch/L 1013-1018.

Avers: Kleiner, länglicher Kopf mit grossem, ellipsenförmigem Auge und Torques um den Hals nach links, im Nacken vierlappige Blume. Vor dem Gesicht Legende ATISIOS, über dem Scheitel REMOS.

Revers: Löwe springt nach links, der eingezogene Schwanz läuft zwischen den Hinterbeinen durch und ist über dem Rücken eingerollt, über dem Kreuz, und hinter den Beinen liegendes S, unten Delphin.

Gewicht circa: 5,75gr, und etwa Durchmesser: 15,3 -16,85 mm. Daten vom Vorbesitzer. (Cl. II). Schätzwert nach cgb.fr. damals 180.- Euro. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Info ohne Gewähr.

Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Die Zuschreibung dieser recht häufigen Bronzemünze an die Remi ist sicher und wird sowohl durch die Fundverteilung als auch die Legende unterstützt. Die dichteste Fundkonzentration kann in den Departementen Aisne und Marne beobachtet werden. Die Ausmünzung erfolgte im Namen des Stammeshäuptlings Atisios, der mit der Emission einer epigraphen Bronze dem Beispiel zahlreicher anderer gallischer Chefs folgte. Das Fehlen des Typus in Alésia legt eine Datierung nach den Gallischen Kriegen nahe. Andererseits tauchten auf dem Titelberg mehrere Exemplare in der Schicht 1 auf, woraus geschlossen werden kann, dass die Ausprägung sicher vor 30 vor Chr, einsetzte. Somit kann die Prägeperiode auf 2 Jahrzehnte genau fixiert werden.

Die Machart unterscheidet sich vollständig von den Bronzen mit der Legende REMO und auch der Münzfuss basiert auf einer anderen Grundlage. Daraus darf geschlossen werden, dass für die Ausmünzung 2 unterschiedliche Münzstätten zuständig waren. Legierungsbedingt sind die meisten Exemplare stark korrodiert und zeigen eine raue, rötliche Oberfläche. In der Schweiz ist ein Fund vom Grossen St. Bernhard verzeichnet. Info ohne Gewähr.

Keltische Kleinbronze ATISIOS RE-MOS Remi nach 52.v.Chr

CHF 180.00

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Artikel-Nr.: Keltische Kleinbronze ATISIOS RE-MOS

Keltische Kleinbronze ATISIOS RE-MOS Remi nach 52.v.Chr. Erhaltung circa: SS = sehr schön, siehe Fotos. Patina dunkelgrün. Besondere Merkmale: knapper Schrötling, Rand mehrfach geplatzt, bi colore Patina, Revers dezentriert. Erwerb Troyes; 31.12.2000. Referenz Nummern: LT Cf 8054. Sch/GB 522-523. Cast: 330. Allen 66-69. Sch/L 1013-1018.

Avers: Kleiner, länglicher Kopf mit grossem, ellipsenförmigem Auge und Torques um den Hals nach links, im Nacken vierlappige Blume. Vor dem Gesicht Legende ATISIOS, über dem Scheitel REMOS.

Revers: Löwe springt nach links, der eingezogene Schwanz läuft zwischen den Hinterbeinen durch und ist über dem Rücken eingerollt, über dem Kreuz, und hinter den Beinen liegendes S, unten Delphin.

Gewicht circa: 5,75gr, und etwa Durchmesser: 15,3 -16,85 mm. Daten vom Vorbesitzer. (Cl. II). Schätzwert nach cgb.fr. damals 180.- Euro. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Info ohne Gewähr.

Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Die Zuschreibung dieser recht häufigen Bronzemünze an die Remi ist sicher und wird sowohl durch die Fundverteilung als auch die Legende unterstützt. Die dichteste Fundkonzentration kann in den Departementen Aisne und Marne beobachtet werden. Die Ausmünzung erfolgte im Namen des Stammeshäuptlings Atisios, der mit der Emission einer epigraphen Bronze dem Beispiel zahlreicher anderer gallischer Chefs folgte. Das Fehlen des Typus in Alésia legt eine Datierung nach den Gallischen Kriegen nahe. Andererseits tauchten auf dem Titelberg mehrere Exemplare in der Schicht 1 auf, woraus geschlossen werden kann, dass die Ausprägung sicher vor 30 vor Chr, einsetzte. Somit kann die Prägeperiode auf 2 Jahrzehnte genau fixiert werden.

Die Machart unterscheidet sich vollständig von den Bronzen mit der Legende REMO und auch der Münzfuss basiert auf einer anderen Grundlage. Daraus darf geschlossen werden, dass für die Ausmünzung 2 unterschiedliche Münzstätten zuständig waren. Legierungsbedingt sind die meisten Exemplare stark korrodiert und zeigen eine raue, rötliche Oberfläche. In der Schweiz ist ein Fund vom Grossen St. Bernhard verzeichnet. Info ohne Gewähr.

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