Keltischer Stater à la situle- Aulerci Diablintes realistischer Schätzwert 3200.- Euro.

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Artikel-Nr.: Keltischer Stater

Keltischer - Stater à la situle; circa Gewicht: 6,3gr, und etwa Durchmesser: 19-20mm. Aulerci Diablintes (Region von Jublains) 1 Hälfte 1.Jahrhundert vor Christus. Silber Legierung mit kleinem Gold Anteil ( sehr wahrscheinlich Elektron genannt.) Schätzungsweise Erhaltung circa: Vorzüglich. Avers: Beschreibung: Belorbeerter Kopf des Apollo (?) nach rechts, die imposante Haartracht durch einen gebogenen Lorbeerkranz aus 2 Reihen von gestrichelten Rechtecken unterteilt. Im Scheitel symmetrisch aufgetürmte S-Locken in Zwiebelform, ins Gesicht fallende S-Locke und gebogene Nackensträhne. An der Stelle des Ohrs treten 2 parallele Linien aus 2 Locken hervor und münden auf der Wange in ein Ohrgehänge aus 3 Kugeln in dreieckiger Anordnung. Torques um den Hals. Revers: Beschreibung: Androcephales Pferd mit geperlter Mähne nach rechts, unter dem Schweif Ansatz eines vierspeichigen Rades, oben schwebender Wagenlenker mit Zügel in der Rechten und Wellenband in der linken, daran befestigt ein Vexillum mit 4 Fransen. Unten ausgestreckte Figur nach rechts, gekleidet mit einer kurzen Tunika mit starker Einschnürung in der Taille. Sie hält eine Henkelvase oder eine Situla gegen den Bauch des Pferdes. In Echt Wunderbares Prachtexemplar!!! Garantiere die Echtheit der Münze, da der Vorbesitzer der Fachmann, dies auch getan hat. Referenznummern: DT 2167-70; Sch/L: 935; LT 6493. Das gleiche Stück wurde vor Jahren Verkauft, in gleicher Erhaltung für 2500.- CHF. Kollege hat in Frankreich für das gleiche Stück 3200.- Euro bezahlt. Für die Gleiche Qualität. Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Die Aulerci zerfallen in 3 Teilstämme: Die Aulerci Diablintes, Cenomani und Eburovices. Das Stammesgebiet der Diablintes liegt im Nordwesten der Cenomani im Departement Mayenne, das vom gleichnamigen Fluss von Nord nach Süd durchquert wird. An den Ufern liegen auch die beiden grössten Städte, Laval und Mayenne. Die Hauptstadt hiess früher Noviodunum, das heutige Jublains. Im Norden grenzt das Gebiet an die Departements Orne und Manche, im Westen an Ille-et-Vilaine, im Süden an Maine-et-Loire und im Osten ans Departement Sarthe. Das Bassin von Mayenne wird noch der Region „Pays de la Loire“ zugerechnet, obschon der hügelige Charakter der Landschaft bereits die Bretagne ankündet. Der Typus zeigt starke Ähnlichkeiten mit den Prägungen der der Cenomani, doch im Revers finden sich klare Unterscheidungsmerkmale. Der Typus wurde anfänglich in Gold und später in einer schwach goldhaltigen Silberlegierung ausgemünzt. Durch Grabungen und Lesefunde vom spät datierten Heiligtum von Juvigné ist die Serie bekannt. Der genaue Fundort des neu entdeckten Hortes (2008) von geschätzten 70 Stück bleibt noch im Dunkeln. In der Sammlung Trampisch (Vinchon 86) war ein vergleichbares Exemplar vertreten. Bisher sehr selten!!! Die Aulerci (dt. Aulerker) waren ein keltisches Volk in Gallien. Die Aulerci bevölkerten den Nordwesten Galliens zwischen den Flüssen Loire und Seine. Caesar erwähnt sie als eines derjenigen Völker, die am Meer lebten und den Ozean befuhren. Nach Titus Livius gehörten die Aulerci bzw. ihr Teilstamm, die Cenomani, zur Zeit des sagenhaften letzten römischen Königs Lucius Tarquinius Superbus zu einem Verbund von Stämmen, der von Ambicatus angeführt wurde, dem König der Biturigen. Livius berichtet, dass diese Stämme ein so großes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hatten, dass sie beschlossen, auszuwandern, um eine Überbevölkerung zu vermeiden. So wanderten Gallier, darunter auch ein Teil der Aulerci-Cenomani, unter Bellovesus über die Alpen nach Gallia cisalpina aus und ließen sich dort nieder. Das Volk der Aulerci bestand aus vier Teilstämmen: Ein großer Teil der Cenomani wanderte – wie oben erwähnt – über die Alpen nach Italien und ließ sich dort nieder. Der Rest lebte bei Le Mans. Die Eburovices lebten in der Gegend von Évreux, nordöstlich der Cenomani. Ihr Hauptort hieß Mediolanum Aulercorum.Ihr Name bedeutet „Eibenkämpfer. Die Diablintes oder Diablinti lebten im Raum um eine Stadt namens Noviodunum, das heutige Jublains. Die Brannovices hatten sich vom Hauptstamm losgelöst und waren Klienten der Haeduer geworden. Der Name lässt sich als „Rabenkämpfer“ übersetzen. Info ohne Gewähr. 

Keltischer Stater à la situle- Aulerci Diablintes realistischer Schätzwert 3200.- Euro.

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Keltischer - Stater à la situle; circa Gewicht: 6,3gr, und etwa Durchmesser: 19-20mm. Aulerci Diablintes (Region von Jublains) 1 Hälfte 1.Jahrhundert vor Christus. Silber Legierung mit kleinem Gold Anteil ( sehr wahrscheinlich Elektron genannt.) Schätzungsweise Erhaltung circa: Vorzüglich. Avers: Beschreibung: Belorbeerter Kopf des Apollo (?) nach rechts, die imposante Haartracht durch einen gebogenen Lorbeerkranz aus 2 Reihen von gestrichelten Rechtecken unterteilt. Im Scheitel symmetrisch aufgetürmte S-Locken in Zwiebelform, ins Gesicht fallende S-Locke und gebogene Nackensträhne. An der Stelle des Ohrs treten 2 parallele Linien aus 2 Locken hervor und münden auf der Wange in ein Ohrgehänge aus 3 Kugeln in dreieckiger Anordnung. Torques um den Hals. Revers: Beschreibung: Androcephales Pferd mit geperlter Mähne nach rechts, unter dem Schweif Ansatz eines vierspeichigen Rades, oben schwebender Wagenlenker mit Zügel in der Rechten und Wellenband in der linken, daran befestigt ein Vexillum mit 4 Fransen. Unten ausgestreckte Figur nach rechts, gekleidet mit einer kurzen Tunika mit starker Einschnürung in der Taille. Sie hält eine Henkelvase oder eine Situla gegen den Bauch des Pferdes. In Echt Wunderbares Prachtexemplar!!! Garantiere die Echtheit der Münze, da der Vorbesitzer der Fachmann, dies auch getan hat. Referenznummern: DT 2167-70; Sch/L: 935; LT 6493. Das gleiche Stück wurde vor Jahren Verkauft, in gleicher Erhaltung für 2500.- CHF. Kollege hat in Frankreich für das gleiche Stück 3200.- Euro bezahlt. Für die Gleiche Qualität. Geschichtliche Hinweise von besonderem Interesse: Die Aulerci zerfallen in 3 Teilstämme: Die Aulerci Diablintes, Cenomani und Eburovices. Das Stammesgebiet der Diablintes liegt im Nordwesten der Cenomani im Departement Mayenne, das vom gleichnamigen Fluss von Nord nach Süd durchquert wird. An den Ufern liegen auch die beiden grössten Städte, Laval und Mayenne. Die Hauptstadt hiess früher Noviodunum, das heutige Jublains. Im Norden grenzt das Gebiet an die Departements Orne und Manche, im Westen an Ille-et-Vilaine, im Süden an Maine-et-Loire und im Osten ans Departement Sarthe. Das Bassin von Mayenne wird noch der Region „Pays de la Loire“ zugerechnet, obschon der hügelige Charakter der Landschaft bereits die Bretagne ankündet. Der Typus zeigt starke Ähnlichkeiten mit den Prägungen der der Cenomani, doch im Revers finden sich klare Unterscheidungsmerkmale. Der Typus wurde anfänglich in Gold und später in einer schwach goldhaltigen Silberlegierung ausgemünzt. Durch Grabungen und Lesefunde vom spät datierten Heiligtum von Juvigné ist die Serie bekannt. Der genaue Fundort des neu entdeckten Hortes (2008) von geschätzten 70 Stück bleibt noch im Dunkeln. In der Sammlung Trampisch (Vinchon 86) war ein vergleichbares Exemplar vertreten. Bisher sehr selten!!! Die Aulerci (dt. Aulerker) waren ein keltisches Volk in Gallien. Die Aulerci bevölkerten den Nordwesten Galliens zwischen den Flüssen Loire und Seine. Caesar erwähnt sie als eines derjenigen Völker, die am Meer lebten und den Ozean befuhren. Nach Titus Livius gehörten die Aulerci bzw. ihr Teilstamm, die Cenomani, zur Zeit des sagenhaften letzten römischen Königs Lucius Tarquinius Superbus zu einem Verbund von Stämmen, der von Ambicatus angeführt wurde, dem König der Biturigen. Livius berichtet, dass diese Stämme ein so großes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hatten, dass sie beschlossen, auszuwandern, um eine Überbevölkerung zu vermeiden. So wanderten Gallier, darunter auch ein Teil der Aulerci-Cenomani, unter Bellovesus über die Alpen nach Gallia cisalpina aus und ließen sich dort nieder. Das Volk der Aulerci bestand aus vier Teilstämmen: Ein großer Teil der Cenomani wanderte – wie oben erwähnt – über die Alpen nach Italien und ließ sich dort nieder. Der Rest lebte bei Le Mans. Die Eburovices lebten in der Gegend von Évreux, nordöstlich der Cenomani. Ihr Hauptort hieß Mediolanum Aulercorum.Ihr Name bedeutet „Eibenkämpfer. Die Diablintes oder Diablinti lebten im Raum um eine Stadt namens Noviodunum, das heutige Jublains. Die Brannovices hatten sich vom Hauptstamm losgelöst und waren Klienten der Haeduer geworden. Der Name lässt sich als „Rabenkämpfer“ übersetzen. Info ohne Gewähr. 

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