Riemenzunge vergoldet mit Dekorationen drauf aus der Zeit der Merowinger von Mitte des 5. Jahrhunderts bis 751.
CHF 150.00
Riemenzunge teilweise vergoldet mit Dekorationen drauf, aus der Zeit der Merowinger von Mitte des 5. Jahrhunderts bis 751. Erhaltung siehe Fotos. Gewicht circa: 6.2gr, und etwa Länge 46-47mm. Breite circa: 0.8-1mm.
Es könnte möglich sein, dass dieses Stück ein Teil einer Riemenzuge ist. Garantiere die Echtheit des Objekts = Riemenzunge. Herkunft Fachhandel CH, weitere Details wie wann Hergestellt und usw. Unbekannt ist. Auch der Schätzwert unbekannt ist. Info ohne Gewähr.
Die Merowinger waren das älteste Königsgeschlecht der Franken von Mitte des 5. Jahrhunderts bis 751. Sie wurden vom Geschlecht der Karolinger abgelöst. Nach ihnen wird die historische Epoche des Übergangs von der Spätantike zum Frühmittelalter im gallisch germanischen Raum Merowinger Zeit genannt. Der fränkische Kleinkönig Childerich I. schuf die Grundlage, auf der sein Sohn und Nachfolger Chlodwig I. die erfolgreichste post römische Reichsbildung im Westen betreiben konnte.
Chlodwig gelang die Eroberung ganz Galliens, sein Übertritt zum katholischen Christentum vermied Konflikte, wie sie in den meisten anderen germanisch romanischen Reichen der Völkerwanderungszeit zwischen den neuen germanischen Herren, die oft dem Arianismus anhingen, und der romanischen Mehrheitsbevölkerung üblich waren. Gleichzeitig bezogen die Merowinger die gallorömische Elite in ihre Herrschaft mit ein, die bis ins frühe 7. Jahrhundert noch relativ stark an spätantiken Mustern orientiert war.
In der Folgezeit verfielen jedoch die entsprechenden Verwaltungsinstitutionen, ebenso sank das kulturelle Niveau. Es entwickelten sich aber auch neue Strukturen, die wegweisend für die nachfolgende Zeit waren, womit die Merowinger Zeit eine entscheidende Rolle bei der Transformation West und Mitteleuropas ins Mittelalter spielte.
Unter Chlodwigs Nachfolgern kam es immer wieder zu Machtkämpfen, was die zentrale Königsgewalt empfindlich schwächte und es den adeligen Großen ermöglichte, eigene Ziele zu verfolgen. Im 7. Jahrhundert nahm so der Einfluss der Hausmeier derart zu, dass die letzten merowingischen Könige nur noch beschränkt eigenständig agieren konnten.
Quelle am 27.04.2026. Wikipedia. Zwecks Wissenschaftlichen Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr.
Riemenzunge vergoldet mit Dekorationen drauf aus der Zeit der Merowinger von Mitte des 5. Jahrhunderts bis 751.
CHF 150.00
Riemenzunge teilweise vergoldet mit Dekorationen drauf, aus der Zeit der Merowinger von Mitte des 5. Jahrhunderts bis 751. Erhaltung siehe Fotos. Gewicht circa: 6.2gr, und etwa Länge 46-47mm. Breite circa: 0.8-1mm.
Es könnte möglich sein, dass dieses Stück ein Teil einer Riemenzuge ist. Garantiere die Echtheit des Objekts = Riemenzunge. Herkunft Fachhandel CH, weitere Details wie wann Hergestellt und usw. Unbekannt ist. Auch der Schätzwert unbekannt ist. Info ohne Gewähr.
Die Merowinger waren das älteste Königsgeschlecht der Franken von Mitte des 5. Jahrhunderts bis 751. Sie wurden vom Geschlecht der Karolinger abgelöst. Nach ihnen wird die historische Epoche des Übergangs von der Spätantike zum Frühmittelalter im gallisch germanischen Raum Merowinger Zeit genannt. Der fränkische Kleinkönig Childerich I. schuf die Grundlage, auf der sein Sohn und Nachfolger Chlodwig I. die erfolgreichste post römische Reichsbildung im Westen betreiben konnte.
Chlodwig gelang die Eroberung ganz Galliens, sein Übertritt zum katholischen Christentum vermied Konflikte, wie sie in den meisten anderen germanisch romanischen Reichen der Völkerwanderungszeit zwischen den neuen germanischen Herren, die oft dem Arianismus anhingen, und der romanischen Mehrheitsbevölkerung üblich waren. Gleichzeitig bezogen die Merowinger die gallorömische Elite in ihre Herrschaft mit ein, die bis ins frühe 7. Jahrhundert noch relativ stark an spätantiken Mustern orientiert war.
In der Folgezeit verfielen jedoch die entsprechenden Verwaltungsinstitutionen, ebenso sank das kulturelle Niveau. Es entwickelten sich aber auch neue Strukturen, die wegweisend für die nachfolgende Zeit waren, womit die Merowinger Zeit eine entscheidende Rolle bei der Transformation West und Mitteleuropas ins Mittelalter spielte.
Unter Chlodwigs Nachfolgern kam es immer wieder zu Machtkämpfen, was die zentrale Königsgewalt empfindlich schwächte und es den adeligen Großen ermöglichte, eigene Ziele zu verfolgen. Im 7. Jahrhundert nahm so der Einfluss der Hausmeier derart zu, dass die letzten merowingischen Könige nur noch beschränkt eigenständig agieren konnten.
Quelle am 27.04.2026. Wikipedia. Zwecks Wissenschaftlichen Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr.