Silber Denar Julia Maesa 218 - 225.n.Chr, fast Top Erhaltung SAECVLI FE – LICITAS
CHF 450.00
Silber Denar Julia Maesa 218 - 225.n.Chr, fast Top. Erhaltung siehe Fotos. Avers Legende: JULIA MAESA AVG. Büste der Julia Maesa, ohne Diadem nach rechts, mit gewelltes Haar, und Nackenrolle. Revers Legende: SAECVLI FE – LICITAS. Felicitas mit Patera über Altar. Merkurstab, im Feld Stern. Referenz Nummern: Cohen 45. RIC IV 271. Schätzwert nach Auktion 12.12.2020 = Lot Nummer: 109. Price realized: 450 CHF. In wenig schlechterer Qualität als die, wir hier zum Verkauf anbieten. Plus musste der Käufer die Auktionspesen dazu Bezahlen dann kommt die Münze Teurer als 450.- CHF. Gewicht circa: 4.6gr, und etwa Durchmesser: 19mm. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Info ohne Gewähr. Julia Maesa (lateinisch Iulia Maesa, altgriechisch Ἰουλία Μαῖσα Ioulia Maisa; † wohl um 224/225 in Rom) war die Schwägerin des römischen Kaisers Septimius Severus (193–211) und Großmutter der Kaiser Elagabal (218–222) und Severus Alexander (222–235). Nach dem Aussterben der Nachkommenschaft des Septimius Severus im Jahr 217 verhalf sie ihren beiden Enkeln nacheinander zur Kaiserwürde und sorgte damit für den Fortbestand der Dynastie der Severer. Da Elagabal und Severus Alexander beim Regierungsantritt noch Jugendliche waren, übte sie erheblichen Einfluss aus. Beim gewaltsamen Herrschaftswechsel 222, als Elagabal gestürzt und ermordet und durch seinen Vetter Severus Alexander ersetzt wurde, spielte Julia Maesa zusammen mit ihrer Tochter Julia Mamaea eine maßgebliche Rolle. In dieser Krise gelang ihr unter schwierigen Verhältnissen die Stabilisierung der Herrschaft ihrer Familie. Maesa stammte aus einer sehr reichen und angesehenen Familie der syrischen Stadt Emesa, dem heutigen Homs. In dieser Familie war das Amt des Oberpriesters des Sonnengottes Elagabal erblich. Maesas Vater Julius Bassianus hat dieses Amt ausgeübt. Der Elagabal-Kult spielte im religiösen Leben der Emeser eine zentrale Rolle. Im Jahr 187 heiratete der Afrikaner Septimius Severus, der damals Statthalter der Provinz Gallia Lugdunensis war, Maesas Schwester Julia Domna. In den Wirren des „zweiten Vierkaiserjahrs“ 193 wurde Severus in Ober Pannonien, wo er damals als Statthalter amtierte, von seinen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Italien konnte er schnell einnehmen, in den folgenden Jahren setzte er sich in Bürgerkriegen gegen seine Rivalen durch. Mit dem Herrschaftsantritt des Severus gelangte auch die Sippe seiner Schwägerin ins Zentrum der Macht. Maesa verbrachte die Regierungszeit des Septimius Severus (193–211) und die seines Sohnes und Nachfolgers, ihres Neffen Caracalla (211–217), im Kaiserpalast in Rom oder in der Umgebung ihrer oft reisenden kaiserlichen Schwester Julia Domna. Sie war mit dem Syrer Gaius Julius Avitus Alexianus verheiratet und hatte zwei Töchter; die ältere hieß Julia Soaemias, die jüngere Julia Mamaea. Avitus stammte aus dem Ritterstand. Schon bald nach seiner Machtübernahme sorgte Severus dafür, dass der Gatte seiner Schwägerin Maesa in den Senat aufgenommen wurde. Später wurde Avitus Statthalter der Provinz Raetia. Um 198/200 war er Suffektkonsul. 208–211 nahm er am Britannien Feldzug des Kaisers teil. Unter Caracalla war er erst Statthalter der Provinz Dalmatia, dann Prokonsul der Provinz Asia. Am 8. Juni 218 kam es in der Nähe von Antiocheia zur Entscheidungsschlacht, die chaotisch verlief, da es beiden Heeren an kompetenter Führung mangelte. Julia Maesa und Julia Soaemias waren auf dem Schlachtfeld anwesend. Cassius Dio berichtet, dass die Truppen des Macrinus zunächst die Oberhand hatten, aber Maesa und Soaemias die bereits fliehenden Soldaten Elagabals zum Standhalten bewegen konnten und so den Sieg ermöglichten. Macrinus versuchte zu entkommen, wurde aber gefangen und getötet. In der Forschung galt Maesa früher als eine der Schlüsselfiguren einer verhängnisvollen „Orientalisieren“ zur Zeit der späten Severer. Allerdings waren auch Historiker wie Alfred von Domaszewski, Karl Bihlmeyer und Franz Altheim, die den syrischen Einfluss in der späten Severerzeit sehr kritisch beurteilten, von Maesas politischem Geschick und Durchsetzungsvermögen beeindruckt. Von Domaszewski (1909) beschrieb sie als „kühne und kluge Frau“. Bihlmeyer (1916) hielt ihren „genial durchgeführten Putsch“ gegen Macrinus für einen Schritt, mit dem sie „das Unglaubliche gewagt“ und zustande gebracht habe, denn sie sei eine „Meisterin in der Menschenbehandlung und Intrige“ gewesen. Altheim (1952) urteilte, dass Maesas „Wesen der Größe nicht ganz fernsteht“. Auch in der neueren Forschung werden ihr Machtwille und Wagemut hervorgehoben. Matthäus Heil charakterisiert sie als skrupellos und zu jedem Wagnis entschlossen. Die Hypothese einer von den syrischen Frauen bewirkten Orientalisieren wird in der neueren Forschung meist skeptisch betrachtet. Erich Kettenhofen weist auf die Kontinuität der Entwicklung des kaiserzeitlichen Herrscherbegriffs hin. Er stellt fest, ein „Einbruch orientalischer Herrschaftsbegriffe und Kultformen“ unter dem Einfluss der syrischen Frauen sei „nur schwer nachweisbar“. Karl Christ hingegen meint, die „despotische“ Maesa habe dafür gesorgt, dass „die Welt ihrer Heimat, die Welt Emesas“ in Rom Einzug gehalten habe und dort zu weltgeschichtlicher Wirkung gelangt sei. Sie sei „die treibende Kraft in diesem politischen Prozess“ gewesen. Christ betont aber auch, die Frauen des severischen Hauses seien zu Unrecht als „macht- und habgierige orientalische Naturen“ dämonisiert worden. Die Katastrophen seien „nicht infolge eines unzulänglichen Einsatzes der Frauen eingetreten, sondern auf Grund der fehlenden Eignung der männlichen Angehörigen der Dynastie“Kettenhofen weist darauf hin, dass die Quellenbasis der gängigen Vorstellung von einer maßgeblichen Rolle Maesas zur Regierungszeit Elagabals schmal ist. Er wendet sich gegen eine Überschätzung ihres Einflusses. Anderer Ansicht ist Robert Lee Cleve. Er sieht in Maesa eine außergewöhnlich fähige Regentin, die das Reich diskret aus dem Hintergrund lenkte. Quelle am 04.02.2021 Wikipedia zwecks Wissenschaftliche Information Kostenlos. Info ohne Gewähr.
Silber Denar Julia Maesa 218 - 225.n.Chr, fast Top Erhaltung SAECVLI FE – LICITAS
CHF 450.00
Silber Denar Julia Maesa 218 - 225.n.Chr, fast Top. Erhaltung siehe Fotos. Avers Legende: JULIA MAESA AVG. Büste der Julia Maesa, ohne Diadem nach rechts, mit gewelltes Haar, und Nackenrolle. Revers Legende: SAECVLI FE – LICITAS. Felicitas mit Patera über Altar. Merkurstab, im Feld Stern. Referenz Nummern: Cohen 45. RIC IV 271. Schätzwert nach Auktion 12.12.2020 = Lot Nummer: 109. Price realized: 450 CHF. In wenig schlechterer Qualität als die, wir hier zum Verkauf anbieten. Plus musste der Käufer die Auktionspesen dazu Bezahlen dann kommt die Münze Teurer als 450.- CHF. Gewicht circa: 4.6gr, und etwa Durchmesser: 19mm. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Info ohne Gewähr. Julia Maesa (lateinisch Iulia Maesa, altgriechisch Ἰουλία Μαῖσα Ioulia Maisa; † wohl um 224/225 in Rom) war die Schwägerin des römischen Kaisers Septimius Severus (193–211) und Großmutter der Kaiser Elagabal (218–222) und Severus Alexander (222–235). Nach dem Aussterben der Nachkommenschaft des Septimius Severus im Jahr 217 verhalf sie ihren beiden Enkeln nacheinander zur Kaiserwürde und sorgte damit für den Fortbestand der Dynastie der Severer. Da Elagabal und Severus Alexander beim Regierungsantritt noch Jugendliche waren, übte sie erheblichen Einfluss aus. Beim gewaltsamen Herrschaftswechsel 222, als Elagabal gestürzt und ermordet und durch seinen Vetter Severus Alexander ersetzt wurde, spielte Julia Maesa zusammen mit ihrer Tochter Julia Mamaea eine maßgebliche Rolle. In dieser Krise gelang ihr unter schwierigen Verhältnissen die Stabilisierung der Herrschaft ihrer Familie. Maesa stammte aus einer sehr reichen und angesehenen Familie der syrischen Stadt Emesa, dem heutigen Homs. In dieser Familie war das Amt des Oberpriesters des Sonnengottes Elagabal erblich. Maesas Vater Julius Bassianus hat dieses Amt ausgeübt. Der Elagabal-Kult spielte im religiösen Leben der Emeser eine zentrale Rolle. Im Jahr 187 heiratete der Afrikaner Septimius Severus, der damals Statthalter der Provinz Gallia Lugdunensis war, Maesas Schwester Julia Domna. In den Wirren des „zweiten Vierkaiserjahrs“ 193 wurde Severus in Ober Pannonien, wo er damals als Statthalter amtierte, von seinen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Italien konnte er schnell einnehmen, in den folgenden Jahren setzte er sich in Bürgerkriegen gegen seine Rivalen durch. Mit dem Herrschaftsantritt des Severus gelangte auch die Sippe seiner Schwägerin ins Zentrum der Macht. Maesa verbrachte die Regierungszeit des Septimius Severus (193–211) und die seines Sohnes und Nachfolgers, ihres Neffen Caracalla (211–217), im Kaiserpalast in Rom oder in der Umgebung ihrer oft reisenden kaiserlichen Schwester Julia Domna. Sie war mit dem Syrer Gaius Julius Avitus Alexianus verheiratet und hatte zwei Töchter; die ältere hieß Julia Soaemias, die jüngere Julia Mamaea. Avitus stammte aus dem Ritterstand. Schon bald nach seiner Machtübernahme sorgte Severus dafür, dass der Gatte seiner Schwägerin Maesa in den Senat aufgenommen wurde. Später wurde Avitus Statthalter der Provinz Raetia. Um 198/200 war er Suffektkonsul. 208–211 nahm er am Britannien Feldzug des Kaisers teil. Unter Caracalla war er erst Statthalter der Provinz Dalmatia, dann Prokonsul der Provinz Asia. Am 8. Juni 218 kam es in der Nähe von Antiocheia zur Entscheidungsschlacht, die chaotisch verlief, da es beiden Heeren an kompetenter Führung mangelte. Julia Maesa und Julia Soaemias waren auf dem Schlachtfeld anwesend. Cassius Dio berichtet, dass die Truppen des Macrinus zunächst die Oberhand hatten, aber Maesa und Soaemias die bereits fliehenden Soldaten Elagabals zum Standhalten bewegen konnten und so den Sieg ermöglichten. Macrinus versuchte zu entkommen, wurde aber gefangen und getötet. In der Forschung galt Maesa früher als eine der Schlüsselfiguren einer verhängnisvollen „Orientalisieren“ zur Zeit der späten Severer. Allerdings waren auch Historiker wie Alfred von Domaszewski, Karl Bihlmeyer und Franz Altheim, die den syrischen Einfluss in der späten Severerzeit sehr kritisch beurteilten, von Maesas politischem Geschick und Durchsetzungsvermögen beeindruckt. Von Domaszewski (1909) beschrieb sie als „kühne und kluge Frau“. Bihlmeyer (1916) hielt ihren „genial durchgeführten Putsch“ gegen Macrinus für einen Schritt, mit dem sie „das Unglaubliche gewagt“ und zustande gebracht habe, denn sie sei eine „Meisterin in der Menschenbehandlung und Intrige“ gewesen. Altheim (1952) urteilte, dass Maesas „Wesen der Größe nicht ganz fernsteht“. Auch in der neueren Forschung werden ihr Machtwille und Wagemut hervorgehoben. Matthäus Heil charakterisiert sie als skrupellos und zu jedem Wagnis entschlossen. Die Hypothese einer von den syrischen Frauen bewirkten Orientalisieren wird in der neueren Forschung meist skeptisch betrachtet. Erich Kettenhofen weist auf die Kontinuität der Entwicklung des kaiserzeitlichen Herrscherbegriffs hin. Er stellt fest, ein „Einbruch orientalischer Herrschaftsbegriffe und Kultformen“ unter dem Einfluss der syrischen Frauen sei „nur schwer nachweisbar“. Karl Christ hingegen meint, die „despotische“ Maesa habe dafür gesorgt, dass „die Welt ihrer Heimat, die Welt Emesas“ in Rom Einzug gehalten habe und dort zu weltgeschichtlicher Wirkung gelangt sei. Sie sei „die treibende Kraft in diesem politischen Prozess“ gewesen. Christ betont aber auch, die Frauen des severischen Hauses seien zu Unrecht als „macht- und habgierige orientalische Naturen“ dämonisiert worden. Die Katastrophen seien „nicht infolge eines unzulänglichen Einsatzes der Frauen eingetreten, sondern auf Grund der fehlenden Eignung der männlichen Angehörigen der Dynastie“Kettenhofen weist darauf hin, dass die Quellenbasis der gängigen Vorstellung von einer maßgeblichen Rolle Maesas zur Regierungszeit Elagabals schmal ist. Er wendet sich gegen eine Überschätzung ihres Einflusses. Anderer Ansicht ist Robert Lee Cleve. Er sieht in Maesa eine außergewöhnlich fähige Regentin, die das Reich diskret aus dem Hintergrund lenkte. Quelle am 04.02.2021 Wikipedia zwecks Wissenschaftliche Information Kostenlos. Info ohne Gewähr.