Silber Denar SEPTIMIUS SEVERUS (193-211 n.Chr.). Rom.210.n.Chr. Neptun nach links stehend.
CHF 150.00
Silber Denar von SEPTIMIUS SEVERUS (193-211 n.Chr.), geprägt in Rom, um circa 210.n.Chr, circa Durchmesser: 17-18mm, und etwa Gewicht: 2,7gr.
Avers Legende: SEVERVS PIVS AVG BRIT, belorbeerte Büste von Septimius Severus, nach rechts.
Revers Legende: P M TR P XVIII COS III P P. Neptun nach links, stehend, Fuss auf Globus. Dreizack haltend.
Erhaltung: ?? SS - VZ Referenz Nummern: RIC.241. Cohen 542. BMC RE 26. RSC.542/H.2/1149. Raritätsgrad R1. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH, mit kleinem Fundbelag bei Neptun am Kopf. Alte Wertangaben: von Internazionaler Auktion 180.- Euro, ohne Aufpreis. Interne Nummer 1988. Material: Silber. Info ohne Gewähr.
Lucius Septimius Severus Pertinax (* 11. April 146 in Leptis Magna; † 4. Februar 211 in Eboracum heute York) war römischer Kaiser vom 9. April 193 bis zum 4. Februar 211. Er begründete die Dynastie der Severer und war einer der Kaiser des zweiten Vierkaiserjahres, geboren wurde Septimius Severus in Leptis Magna in der Provinz Africa als Sohn des Publius Septimius Geta und der Fulvia Pia. Er hatte einen Bruder, der ebenfalls Publius Septimius Geta hieß.
Seine Familie war gründlich romanisiert, gehörte dem römischen Ritterstand an und war wohlhabend. Septimius sprach offenbar auch Punisch,beherrschte aber bereits seit seiner Kindheit die beiden großen Sprachen des Imperiums, Latein und Griechisch, und befasste sich auch mit der griechischen und lateinischen Literatur. Bei seinen ersten Reden im Senat soll er noch wegen seines „punischen“ Akzents verspottet worden sein; zwar legte sich dies später offenbar, doch soll sein Latein angeblich bis zuletzt eine afrikanische Färbung gehabt haben. Offenbar boten seine Wurzeln in der Provinz seinen Feinden also Anlass zum Spott.
Die in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen manchmal erhobene Behauptung, er sei sogar subsaharischer Herkunft gewesen, findet allerdings keinen Rückhalt in den Quellen; Severus kann in jedem Fall als Römer gelten. Zur weiteren Ausbildung ging er nach Rom. Obwohl er zuvor nicht die vorgeschriebene militärische Laufbahn durchlaufen hatte, wurde er aufgrund der Fürsprache eines seiner Verwandten von Kaiser Mark Aurel zu einer senatorischen Ämterlaufbahn zugelassen und im Rahmen einer adlectio in den Senat aufgenommen. Severus absolvierte in der Folgezeit den klassischen cursus honorum: 170 war er quaestor in Rom, und im Jahr darauf in Sardinien. 173/174 war er legatus proconsulis provinciae Africae, anschließend Volkstribun, 178 Praetor und schließlich Legat (und damit Kommandeur) der Legio IV Scythica. Anschließend verbrachte er einige Zeit in Athen.
190 wurde er Suffektkonsul, gemeinsam mit Apuleius Rufinus und laut der Historia Augusta auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers Commodus, und erhielt im Jahr darauf vom Kaiser den Befehl über die Legionen in der Provinz Pannonien. Davon, dass er militärische Operationen befehligt hätte, ist nichts bekannt. Wahrscheinlich wurde das Kommando dem militärisch völlig unerfahrenen Mann aus ebendiesem Grunde übertragen, da man (irrtümlich) annahm, dass von ihm keine Usurpation zu befürchten sei. Wohl seit 187 war Septimius Severus in zweiter Ehe mit der aus Syrien stammenden Aristokratin Julia Domna verheiratet, mit der er zwei Söhne hatte, den 188 geborenen Caracalla und den 189 geborenen Geta. Zuvor war er seit etwa 175 mit der aus Africa stammenden Paccia Marciana verheiratet gewesen, die um 185 gestorben war.
Nach der Ermordung von Commodus Nachfolger Pertinax in Rom am 28. März 193 wurde Severus in Carnuntum am 9. April von den pannonischen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Die Lage im Reich war verworren: In Rom hatte sich nach Pertinax Tod Didius Julianus das Amt des Kaisers von den Prätorianern erkauft, doch konnte sich Septimius auf die Mehrheit der Legionen im Reich stützen. Mutmaßlich hatte er bereits unter Pertinax die Usurpation geplant, denn es ist unwahrscheinlich, dass er ein solches Unternehmen in so kurzer Zeit er kann frühestens um den 7. April vom Tod des Pertinax erfahren haben begonnen haben sollte. Septimius überquerte jedenfalls die Alpen, um Rom ohne Widerstand einzunehmen; Didius Julianus, der ihm zuletzt eine geteilte Herrschaft angeboten hatte, war bereits vor seiner Ankunft ermordet worden.
Septimius löste die alte Prätorianergarde auf und ersetzte sie durch eine neue, ihm loyale Garde, deren Soldaten ein hohes Donativ erhielten. Dies markierte einen Einschnitt, denn während die Prätorianer zuvor 200 Jahre lang stets ausschließlich in Italien und einigen wenigen besonders stark romanisierten Provinzen (wie der Baetica) rekrutiert worden waren, kamen sie fortan aus allen Regionen des Reiches, vor allem aber aus dem recht unzivilisierten Pannonien und dem Illyricum.
Die Legionen in der Provinz Syria hatten jedoch Mitte April ihren Kommandeur Pescennius Niger als Kaiser ausgerufen, während der Kandidat der in Britannien stationierten Truppen Clodius Albinus war. Septimius musste um die Macht kämpfen und stellte sich demonstrativ in die Nachfolge des ermordeten Pertinax. Auf dem Verhandlungsweg gelang es ihm, Clodius Albinus auf seine Seite zu ziehen, indem er ihn zum Caesar und damit zum künftigen Nachfolger erhob.
Darauf konnte er sich Pescennius Niger zuwenden. Dessen Truppen wurden 193/194 in Thrakien und Kleinasien geschlagen. Bei Issos unterlag Niger im März 194 und geriet in Gefangenschaft, in der er kurz darauf getötet wurde. Städte, die zu Niger gehalten hatten, wie Antiochia am Orontes und Byzantion, wurden hart bestraft. Die Provinz Syria wurde zweigeteilt, um eine Machtkonzentration in den Händen des Statthalters zu verhindern. Es kam auch zu einer begrenzten Christenverfolgung. Quelle: Wikipedia oder Internet. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr.
Silber Denar SEPTIMIUS SEVERUS (193-211 n.Chr.). Rom.210.n.Chr. Neptun nach links stehend.
CHF 150.00
Silber Denar von SEPTIMIUS SEVERUS (193-211 n.Chr.), geprägt in Rom, um circa 210.n.Chr, circa Durchmesser: 17-18mm, und etwa Gewicht: 2,7gr.
Avers Legende: SEVERVS PIVS AVG BRIT, belorbeerte Büste von Septimius Severus, nach rechts.
Revers Legende: P M TR P XVIII COS III P P. Neptun nach links, stehend, Fuss auf Globus. Dreizack haltend.
Erhaltung: ?? SS - VZ Referenz Nummern: RIC.241. Cohen 542. BMC RE 26. RSC.542/H.2/1149. Raritätsgrad R1. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH, mit kleinem Fundbelag bei Neptun am Kopf. Alte Wertangaben: von Internazionaler Auktion 180.- Euro, ohne Aufpreis. Interne Nummer 1988. Material: Silber. Info ohne Gewähr.
Lucius Septimius Severus Pertinax (* 11. April 146 in Leptis Magna; † 4. Februar 211 in Eboracum heute York) war römischer Kaiser vom 9. April 193 bis zum 4. Februar 211. Er begründete die Dynastie der Severer und war einer der Kaiser des zweiten Vierkaiserjahres, geboren wurde Septimius Severus in Leptis Magna in der Provinz Africa als Sohn des Publius Septimius Geta und der Fulvia Pia. Er hatte einen Bruder, der ebenfalls Publius Septimius Geta hieß.
Seine Familie war gründlich romanisiert, gehörte dem römischen Ritterstand an und war wohlhabend. Septimius sprach offenbar auch Punisch,beherrschte aber bereits seit seiner Kindheit die beiden großen Sprachen des Imperiums, Latein und Griechisch, und befasste sich auch mit der griechischen und lateinischen Literatur. Bei seinen ersten Reden im Senat soll er noch wegen seines „punischen“ Akzents verspottet worden sein; zwar legte sich dies später offenbar, doch soll sein Latein angeblich bis zuletzt eine afrikanische Färbung gehabt haben. Offenbar boten seine Wurzeln in der Provinz seinen Feinden also Anlass zum Spott.
Die in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen manchmal erhobene Behauptung, er sei sogar subsaharischer Herkunft gewesen, findet allerdings keinen Rückhalt in den Quellen; Severus kann in jedem Fall als Römer gelten. Zur weiteren Ausbildung ging er nach Rom. Obwohl er zuvor nicht die vorgeschriebene militärische Laufbahn durchlaufen hatte, wurde er aufgrund der Fürsprache eines seiner Verwandten von Kaiser Mark Aurel zu einer senatorischen Ämterlaufbahn zugelassen und im Rahmen einer adlectio in den Senat aufgenommen. Severus absolvierte in der Folgezeit den klassischen cursus honorum: 170 war er quaestor in Rom, und im Jahr darauf in Sardinien. 173/174 war er legatus proconsulis provinciae Africae, anschließend Volkstribun, 178 Praetor und schließlich Legat (und damit Kommandeur) der Legio IV Scythica. Anschließend verbrachte er einige Zeit in Athen.
190 wurde er Suffektkonsul, gemeinsam mit Apuleius Rufinus und laut der Historia Augusta auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers Commodus, und erhielt im Jahr darauf vom Kaiser den Befehl über die Legionen in der Provinz Pannonien. Davon, dass er militärische Operationen befehligt hätte, ist nichts bekannt. Wahrscheinlich wurde das Kommando dem militärisch völlig unerfahrenen Mann aus ebendiesem Grunde übertragen, da man (irrtümlich) annahm, dass von ihm keine Usurpation zu befürchten sei. Wohl seit 187 war Septimius Severus in zweiter Ehe mit der aus Syrien stammenden Aristokratin Julia Domna verheiratet, mit der er zwei Söhne hatte, den 188 geborenen Caracalla und den 189 geborenen Geta. Zuvor war er seit etwa 175 mit der aus Africa stammenden Paccia Marciana verheiratet gewesen, die um 185 gestorben war.
Nach der Ermordung von Commodus Nachfolger Pertinax in Rom am 28. März 193 wurde Severus in Carnuntum am 9. April von den pannonischen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Die Lage im Reich war verworren: In Rom hatte sich nach Pertinax Tod Didius Julianus das Amt des Kaisers von den Prätorianern erkauft, doch konnte sich Septimius auf die Mehrheit der Legionen im Reich stützen. Mutmaßlich hatte er bereits unter Pertinax die Usurpation geplant, denn es ist unwahrscheinlich, dass er ein solches Unternehmen in so kurzer Zeit er kann frühestens um den 7. April vom Tod des Pertinax erfahren haben begonnen haben sollte. Septimius überquerte jedenfalls die Alpen, um Rom ohne Widerstand einzunehmen; Didius Julianus, der ihm zuletzt eine geteilte Herrschaft angeboten hatte, war bereits vor seiner Ankunft ermordet worden.
Septimius löste die alte Prätorianergarde auf und ersetzte sie durch eine neue, ihm loyale Garde, deren Soldaten ein hohes Donativ erhielten. Dies markierte einen Einschnitt, denn während die Prätorianer zuvor 200 Jahre lang stets ausschließlich in Italien und einigen wenigen besonders stark romanisierten Provinzen (wie der Baetica) rekrutiert worden waren, kamen sie fortan aus allen Regionen des Reiches, vor allem aber aus dem recht unzivilisierten Pannonien und dem Illyricum.
Die Legionen in der Provinz Syria hatten jedoch Mitte April ihren Kommandeur Pescennius Niger als Kaiser ausgerufen, während der Kandidat der in Britannien stationierten Truppen Clodius Albinus war. Septimius musste um die Macht kämpfen und stellte sich demonstrativ in die Nachfolge des ermordeten Pertinax. Auf dem Verhandlungsweg gelang es ihm, Clodius Albinus auf seine Seite zu ziehen, indem er ihn zum Caesar und damit zum künftigen Nachfolger erhob.
Darauf konnte er sich Pescennius Niger zuwenden. Dessen Truppen wurden 193/194 in Thrakien und Kleinasien geschlagen. Bei Issos unterlag Niger im März 194 und geriet in Gefangenschaft, in der er kurz darauf getötet wurde. Städte, die zu Niger gehalten hatten, wie Antiochia am Orontes und Byzantion, wurden hart bestraft. Die Provinz Syria wurde zweigeteilt, um eine Machtkonzentration in den Händen des Statthalters zu verhindern. Es kam auch zu einer begrenzten Christenverfolgung. Quelle: Wikipedia oder Internet. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr.