Silber Drachme Königreich der Parther Persien des Regenten Vologases. VI 208-228.n.Chr.

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Artikel-Nr.: 0011 Silber Drachme Königreich der Parther

Silber Drachme Königreich der Parther Persien, des Regenten Vologases VI 208-228.n.Chr. Erhaltung siehe Fotos. In gutem Zustand siehe daher Fotos.

Avers: Halbmond Diademisierte geschmückte Büste, von Vologases VI, nach links, dahinter wl, in Aramäisch, mit spitzem Bart, und gewölbter Tiara. Und langem Ohrläppchen. Im rechten Feld.I.

Revers: Griechisch und parthische Scheinlegende. Bogenschütze in parthischer Tracht. (Arsaces.I.), nach rechts thronend, mit Bogen nach aussen haltend. AT-Monogramm, unter dem Bogen.

Geprägt in Ecbatana oder Ekbatana = Heute Hamadan im Iran, um circa 207-222.n.Chr. Gewicht circa 3.7gr, und etwa Durchmesser 18-19mm. Referenz Nummern: Sunrise 459. Sellwood 88.19. Ufer 458. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Schätzwert circa, ein solcher Typ wurde Verkauft für 320.- Euro. Info ohne Gewähr.

Ekbatana (altgriechisch; altpersisch Hagmatana. Ort der Zusammenkunft“, Agbatana bei Aischylos) war die Hauptstadt des Meder Reichs und später Königsresidenz im persischen Achämeniden Reich. Sie befand sich auf dem Gelände oder im Umfeld der heutigen iranischen Großstadt Hamadan, deren Name sich aus dem altpersischen Namen ableitet. Die Ruinen von Ekbatana wurden im Jahr 2024 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Schon 470.v.Chr. wurde Ekbatana von dem griechischen Dichter Aischylos in dem Drama Die Perser erwähnt. Der Historiker Herodot schreibt der Stadt bei der Gründung des Meder Reiches eine herausragende Bedeutung zu. Ihm zufolge wurde Ekbatana als künftige Königsresidenz unter dem medischen Fürsten Deiokes gegründet. Die moderne Forschung hat zwischenzeitlich belegt, dass Deiokes jedoch kein Meder, sondern ein mannäischer König war. Deiokes soll seinem Volk befohlen haben, auf einem Hügel einen Palast zu bauen und das Land nur um diesen herum zu besiedeln. Um die Stadt herum wurden sieben verschieden gefärbte Mauerringe in der Weise gebaut, dass der innere den außerhalb liegenden immer überragte.

Die hügelige Lage der Stadt begünstigte diese Bauvorgabe. Der Palast und die Schatzhäuser sollen im innersten Ring gestanden, die Stadt selbst, ihrem Umfang nach, dem zeitgenössischen Athen Herodots geglichen haben. Archäologische Grabungen und weitere Untersuchungen der medischen Geschichte haben jedoch Herodots Angaben als politisches Wunschbild erscheinen lassen, dem die tatsächlichen historischen Gegebenheiten nicht entsprechen.

In den Jahren 1920 und 1923 wurden zwei größere, zunächst Ekbatana und dem 6.–4. Jahrhundert v. Chr. zugeschriebene Schatzfunde in Hamadan gemacht. Darunter befinden sich ein Löwenrhyton, eine Amphore mit Henkel in Form von Ziegenböcken und eine Amphore mit zwei Ausgusstüllen. Nach alten Quellen könnte Ekbatana auch in der Gegend von Amadijah gelegen haben. So wurde dem Archäologen Layard 1847 in Amadijah von einem chaldäischen Manuskript berichtet, in welchem selbige Stadt einst Ekbatana genannt wurde.

Als größte und bedeutendste Stadt Mediens räumten die Parther Ekbatana einen hohen Rang ein. Die Arsakidenherrscher nutzten sie auch späterhin noch als Sommerresidenz; rege Bautätigkeit ist aus dieser Epoche nachgewiesen.

Vologases VI. Parthisch. Walagash, Persisch: بلاش, Balāsh) war von 208 bis 213 der unangefochtene König des Partherreiches, geriet jedoch später in einen dynastischen Konflikt mit seinem Bruder Artabanus IV, der bis 216 den Großteil des Reiches kontrollierte und vom Römischen Reich sogar als oberster Herrscher anerkannt wurde. Vologases VI.

Regierte Seleukien bis 221/2, und Münzprägestätten von ihm erscheinen sogar bis 228 in Mesopotamien, als er vermutlich vom Sassanidischen Reich besiegt wurde, das zuvor Artabanus IV. besiegt hatte und nun die Parther als Könige Irans abgelöst hatte.

Vologases VI. folgte um 208 seinem Vater Vologases V. als König nach. Seine Herrschaft blieb einige Jahre lang unangefochten, bis sein Bruder Artabanus IV. rebellierte. Der dynastische Kampf zwischen den beiden Brüdern begann höchstwahrscheinlich um 213. Artabanus eroberte erfolgreich große Teile des Reiches, darunter Media und Susa.

Vologases VI. scheint nur Seleukien behalten zu haben, wo er Münzen prägte. Der römische Kaiser Caracalla versuchte, den Konflikt zwischen den beiden Brüdern auszunutzen. Er versuchte, einen Vorwand zu finden, um das Partherreich zu überfallen, indem er Vologases bat, zwei Flüchtlinge zu entsenden – einen Philosophen namens Antiochos und einen gewissen Tiridates, der möglicherweise entweder ein armenischer Prinz oder ein Onkel von Vologases war. Zur Überraschung der Römer ließ Vologases die beiden Männer 215 nach Caracalla schicken, wodurch ihm sein Vorwand verwehrt wurde.  Caracallas Entscheidung, Vologases statt Artabanus zu kontaktieren, zeigt, dass die Römer ihn immer noch als dominanten König betrachteten.

 

Caracalla entschied sich daher, sich mit einer Invasion Armeniens zu beschäftigen. Er ernannte einen Freigelassenen namens Theokrit zum Anführer der Invasion, die schließlich in einer Katastrophe endete. Caracalla versuchte daraufhin erneut, einen Krieg gegen die Parther zu beginnen. In einem weiteren Versuch, einen Vorwand zu gewinnen, bat er Artabanus, seine Tochter zu heiraten, was er ablehnte. Es ist umstritten, ob Caracallas Vorschlag aufrichtig war oder nicht. Caracallas Entscheidung, Artabanus zu kontaktieren, zeigt, dass dieser nun als dominanter König über Vologases galt, der bis 221/2 ein kleines Fürstentum um Seleukien regieren sollte.

Einige Jahre später (224) besiegte und tötete Ardashir I. (reg. 224–242), der Gründer der sassanidischen Dynastie, Artabanus und beendete damit das Partherreich. In den folgenden Jahren erweiterte Ardaschir I. sein neues Reich weiter und muss die Vologasen in Mesopotamien kurz nach 228 vertrieben oder besiegt haben. Quelle Wikipedia am 08.01.2026. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr.

Silber Drachme Königreich der Parther Persien des Regenten Vologases. VI 208-228.n.Chr.

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Artikel-Nr.: 0011 Silber Drachme Königreich der Parther

Silber Drachme Königreich der Parther Persien, des Regenten Vologases VI 208-228.n.Chr. Erhaltung siehe Fotos. In gutem Zustand siehe daher Fotos.

Avers: Halbmond Diademisierte geschmückte Büste, von Vologases VI, nach links, dahinter wl, in Aramäisch, mit spitzem Bart, und gewölbter Tiara. Und langem Ohrläppchen. Im rechten Feld.I.

Revers: Griechisch und parthische Scheinlegende. Bogenschütze in parthischer Tracht. (Arsaces.I.), nach rechts thronend, mit Bogen nach aussen haltend. AT-Monogramm, unter dem Bogen.

Geprägt in Ecbatana oder Ekbatana = Heute Hamadan im Iran, um circa 207-222.n.Chr. Gewicht circa 3.7gr, und etwa Durchmesser 18-19mm. Referenz Nummern: Sunrise 459. Sellwood 88.19. Ufer 458. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH. Schätzwert circa, ein solcher Typ wurde Verkauft für 320.- Euro. Info ohne Gewähr.

Ekbatana (altgriechisch; altpersisch Hagmatana. Ort der Zusammenkunft“, Agbatana bei Aischylos) war die Hauptstadt des Meder Reichs und später Königsresidenz im persischen Achämeniden Reich. Sie befand sich auf dem Gelände oder im Umfeld der heutigen iranischen Großstadt Hamadan, deren Name sich aus dem altpersischen Namen ableitet. Die Ruinen von Ekbatana wurden im Jahr 2024 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Schon 470.v.Chr. wurde Ekbatana von dem griechischen Dichter Aischylos in dem Drama Die Perser erwähnt. Der Historiker Herodot schreibt der Stadt bei der Gründung des Meder Reiches eine herausragende Bedeutung zu. Ihm zufolge wurde Ekbatana als künftige Königsresidenz unter dem medischen Fürsten Deiokes gegründet. Die moderne Forschung hat zwischenzeitlich belegt, dass Deiokes jedoch kein Meder, sondern ein mannäischer König war. Deiokes soll seinem Volk befohlen haben, auf einem Hügel einen Palast zu bauen und das Land nur um diesen herum zu besiedeln. Um die Stadt herum wurden sieben verschieden gefärbte Mauerringe in der Weise gebaut, dass der innere den außerhalb liegenden immer überragte.

Die hügelige Lage der Stadt begünstigte diese Bauvorgabe. Der Palast und die Schatzhäuser sollen im innersten Ring gestanden, die Stadt selbst, ihrem Umfang nach, dem zeitgenössischen Athen Herodots geglichen haben. Archäologische Grabungen und weitere Untersuchungen der medischen Geschichte haben jedoch Herodots Angaben als politisches Wunschbild erscheinen lassen, dem die tatsächlichen historischen Gegebenheiten nicht entsprechen.

In den Jahren 1920 und 1923 wurden zwei größere, zunächst Ekbatana und dem 6.–4. Jahrhundert v. Chr. zugeschriebene Schatzfunde in Hamadan gemacht. Darunter befinden sich ein Löwenrhyton, eine Amphore mit Henkel in Form von Ziegenböcken und eine Amphore mit zwei Ausgusstüllen. Nach alten Quellen könnte Ekbatana auch in der Gegend von Amadijah gelegen haben. So wurde dem Archäologen Layard 1847 in Amadijah von einem chaldäischen Manuskript berichtet, in welchem selbige Stadt einst Ekbatana genannt wurde.

Als größte und bedeutendste Stadt Mediens räumten die Parther Ekbatana einen hohen Rang ein. Die Arsakidenherrscher nutzten sie auch späterhin noch als Sommerresidenz; rege Bautätigkeit ist aus dieser Epoche nachgewiesen.

Vologases VI. Parthisch. Walagash, Persisch: بلاش, Balāsh) war von 208 bis 213 der unangefochtene König des Partherreiches, geriet jedoch später in einen dynastischen Konflikt mit seinem Bruder Artabanus IV, der bis 216 den Großteil des Reiches kontrollierte und vom Römischen Reich sogar als oberster Herrscher anerkannt wurde. Vologases VI.

Regierte Seleukien bis 221/2, und Münzprägestätten von ihm erscheinen sogar bis 228 in Mesopotamien, als er vermutlich vom Sassanidischen Reich besiegt wurde, das zuvor Artabanus IV. besiegt hatte und nun die Parther als Könige Irans abgelöst hatte.

Vologases VI. folgte um 208 seinem Vater Vologases V. als König nach. Seine Herrschaft blieb einige Jahre lang unangefochten, bis sein Bruder Artabanus IV. rebellierte. Der dynastische Kampf zwischen den beiden Brüdern begann höchstwahrscheinlich um 213. Artabanus eroberte erfolgreich große Teile des Reiches, darunter Media und Susa.

Vologases VI. scheint nur Seleukien behalten zu haben, wo er Münzen prägte. Der römische Kaiser Caracalla versuchte, den Konflikt zwischen den beiden Brüdern auszunutzen. Er versuchte, einen Vorwand zu finden, um das Partherreich zu überfallen, indem er Vologases bat, zwei Flüchtlinge zu entsenden – einen Philosophen namens Antiochos und einen gewissen Tiridates, der möglicherweise entweder ein armenischer Prinz oder ein Onkel von Vologases war. Zur Überraschung der Römer ließ Vologases die beiden Männer 215 nach Caracalla schicken, wodurch ihm sein Vorwand verwehrt wurde.  Caracallas Entscheidung, Vologases statt Artabanus zu kontaktieren, zeigt, dass die Römer ihn immer noch als dominanten König betrachteten.

 

Caracalla entschied sich daher, sich mit einer Invasion Armeniens zu beschäftigen. Er ernannte einen Freigelassenen namens Theokrit zum Anführer der Invasion, die schließlich in einer Katastrophe endete. Caracalla versuchte daraufhin erneut, einen Krieg gegen die Parther zu beginnen. In einem weiteren Versuch, einen Vorwand zu gewinnen, bat er Artabanus, seine Tochter zu heiraten, was er ablehnte. Es ist umstritten, ob Caracallas Vorschlag aufrichtig war oder nicht. Caracallas Entscheidung, Artabanus zu kontaktieren, zeigt, dass dieser nun als dominanter König über Vologases galt, der bis 221/2 ein kleines Fürstentum um Seleukien regieren sollte.

Einige Jahre später (224) besiegte und tötete Ardashir I. (reg. 224–242), der Gründer der sassanidischen Dynastie, Artabanus und beendete damit das Partherreich. In den folgenden Jahren erweiterte Ardaschir I. sein neues Reich weiter und muss die Vologasen in Mesopotamien kurz nach 228 vertrieben oder besiegt haben. Quelle Wikipedia am 08.01.2026. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr.

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