Silber Penny des Richard Löwenherz von 1189-1199

CHF 140.00

Nicht auf Lager
Artikel-Nr.: 001 Silber Penny von Richard Löwenherz

Silber Penny des Richard Löwenherz von 1189-1199. Erhaltung circa SS = sehr schön. Gewicht circa 1.2gr, und etwa Durchmesser 18-19mm. Auf einer Seite dezentriert, und Prägeschwächen vorhanden. Referenz Nummer: S.1348A. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH, geprägt in London um circa 1196-1199.

Avers: Gekrönte Büste des König Richard Löwenherz.

Revers: Zwillingsfadenkreuz.

Alter Schätzwert circa in SS = 180.- Euro. Richard I. Löwenherz war für seinen Mut als Kreuzfahrer bekannt. Eher traurig waren aber die Umstände seiner Kerkerhaft, deren Folgen auch zur Sage von Robin Hood führten. Mit Philipp II. von Frankreich war Richard 1189 losgezogen, Jerusalem zu erobern. Nach jahrelangen gemeinsamen Kämpfen hatten sich die beiden Könige überworfen, und Philipp war in seine Heimat zurückgekehrt. 1192 riefen die schwierigen Zeiten in England auch Richard wieder in sein Reich. Mit wenigen Getreuen wollte der König von der Adriaküste zunächst zu seinem Schwager, Heinrich dem Löwen. Als Kreuzritter hätte er unter dem Schutz der Kirche gestanden. Doch nicht alle hielten sich daran. Angeblich seien Richard in seiner Verkleidung sein höfisches Benehmen und die auffällig vielen Münzen aus dem Orient zum Verhängnis geworden.

Dem Herzog von Österreich gelang es, die Reisenden in der Nähe von Wien festzunehmen und bald darauf Heinrich VI., dem Kaiser des Heiligen-Römischen Reichs, zu übergeben. In einem Vertrag wurde geregelt, welchen Anteil der Herzog dafür an dem zu erwartendes Lösegeld erhalten sollte. Die Forderungen an England waren horrend: Über 30 Tonnen Silber! Das war fast das Dreifache dessen, was die Krone im Jahr einnahm. Doch der Häftling hatte keine Alternative: Gedemütigt nahm er die Bedingungen an. Richard hatte seine Mutter, Eleonore von Aquitanien, mit der Regentschaft über England betraut. Sie verkaufte so gründlich Grundstücke und Besitz, Lüster, Besteck und Schmuck, dass aus diesen Tagen nahezu nichts Wertvolles mehr erhalten ist. Auch das Volk litt unter den drastischen Eintreibungen, in den Unruhen taten sich Männer hervor, aus deren Geschichten später der Mythos von Robin Hood entstand.

Das Land stand am Rand des Ruins. 1194 wurde Richard freigegeben. Wie es der Vertrag neben anderem verlangte, setzte er sich sofort dafür ein, dass Leopolds Exkommunikation rückgängig gemacht wurde; die hatte der Papst verhängt als Strafe für die Entführung eines Kreuzritters. Auf dem Totenbett musste der Österreicher versprechen, seine englischen Pennis zurückzuerstatten – dafür gewährte ihm Papst Coelestin III. das Seelenheil. Diese Rückgabe kam jedoch nicht zustande. Leopold hatte mit seinem Anteil die Wiener Münzstätte ins Leben gerufen und umfassende Bauprojekte durchgeführt; Heinrichs Silber war nach Sizilien in einen Eroberungsfeldzug geflossen.

Einen kleinen Rest Geldes wollten die Österreicher den englischen Adligen mitgeben, die als Geiseln gehalten worden waren: Doch die weigerten sich, die Sendung zu überbringen aus Furcht vor Überfällen. 28.03.2019. Quelle: Münzenwoche.de nach Rechtlicher Abklärung mit Anwalt in Bern, für Urheberrecht darf man Texte im Internet oder Bücher übernehmen, wenn man Datum und Quelle nennt.

Der Schriftliche Text hier entstand im Jahr 2012. Ich Danke die Verfasser und übernehme ihn, für Geschichtliche Hinweise das ich Super toll finde. Es dient allen für Wissenschaftliche Zwecke um Sammler besser Informiert zu halten. Kostenlos. Info ohne Gewähr. Verkauft.

Silber Penny des Richard Löwenherz von 1189-1199

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Artikel-Nr.: 001 Silber Penny von Richard Löwenherz

Silber Penny des Richard Löwenherz von 1189-1199. Erhaltung circa SS = sehr schön. Gewicht circa 1.2gr, und etwa Durchmesser 18-19mm. Auf einer Seite dezentriert, und Prägeschwächen vorhanden. Referenz Nummer: S.1348A. Garantiere die Echtheit der Münze. Herkunft Fachhandel CH, geprägt in London um circa 1196-1199.

Avers: Gekrönte Büste des König Richard Löwenherz.

Revers: Zwillingsfadenkreuz.

Alter Schätzwert circa in SS = 180.- Euro. Richard I. Löwenherz war für seinen Mut als Kreuzfahrer bekannt. Eher traurig waren aber die Umstände seiner Kerkerhaft, deren Folgen auch zur Sage von Robin Hood führten. Mit Philipp II. von Frankreich war Richard 1189 losgezogen, Jerusalem zu erobern. Nach jahrelangen gemeinsamen Kämpfen hatten sich die beiden Könige überworfen, und Philipp war in seine Heimat zurückgekehrt. 1192 riefen die schwierigen Zeiten in England auch Richard wieder in sein Reich. Mit wenigen Getreuen wollte der König von der Adriaküste zunächst zu seinem Schwager, Heinrich dem Löwen. Als Kreuzritter hätte er unter dem Schutz der Kirche gestanden. Doch nicht alle hielten sich daran. Angeblich seien Richard in seiner Verkleidung sein höfisches Benehmen und die auffällig vielen Münzen aus dem Orient zum Verhängnis geworden.

Dem Herzog von Österreich gelang es, die Reisenden in der Nähe von Wien festzunehmen und bald darauf Heinrich VI., dem Kaiser des Heiligen-Römischen Reichs, zu übergeben. In einem Vertrag wurde geregelt, welchen Anteil der Herzog dafür an dem zu erwartendes Lösegeld erhalten sollte. Die Forderungen an England waren horrend: Über 30 Tonnen Silber! Das war fast das Dreifache dessen, was die Krone im Jahr einnahm. Doch der Häftling hatte keine Alternative: Gedemütigt nahm er die Bedingungen an. Richard hatte seine Mutter, Eleonore von Aquitanien, mit der Regentschaft über England betraut. Sie verkaufte so gründlich Grundstücke und Besitz, Lüster, Besteck und Schmuck, dass aus diesen Tagen nahezu nichts Wertvolles mehr erhalten ist. Auch das Volk litt unter den drastischen Eintreibungen, in den Unruhen taten sich Männer hervor, aus deren Geschichten später der Mythos von Robin Hood entstand.

Das Land stand am Rand des Ruins. 1194 wurde Richard freigegeben. Wie es der Vertrag neben anderem verlangte, setzte er sich sofort dafür ein, dass Leopolds Exkommunikation rückgängig gemacht wurde; die hatte der Papst verhängt als Strafe für die Entführung eines Kreuzritters. Auf dem Totenbett musste der Österreicher versprechen, seine englischen Pennis zurückzuerstatten – dafür gewährte ihm Papst Coelestin III. das Seelenheil. Diese Rückgabe kam jedoch nicht zustande. Leopold hatte mit seinem Anteil die Wiener Münzstätte ins Leben gerufen und umfassende Bauprojekte durchgeführt; Heinrichs Silber war nach Sizilien in einen Eroberungsfeldzug geflossen.

Einen kleinen Rest Geldes wollten die Österreicher den englischen Adligen mitgeben, die als Geiseln gehalten worden waren: Doch die weigerten sich, die Sendung zu überbringen aus Furcht vor Überfällen. 28.03.2019. Quelle: Münzenwoche.de nach Rechtlicher Abklärung mit Anwalt in Bern, für Urheberrecht darf man Texte im Internet oder Bücher übernehmen, wenn man Datum und Quelle nennt.

Der Schriftliche Text hier entstand im Jahr 2012. Ich Danke die Verfasser und übernehme ihn, für Geschichtliche Hinweise das ich Super toll finde. Es dient allen für Wissenschaftliche Zwecke um Sammler besser Informiert zu halten. Kostenlos. Info ohne Gewähr. Verkauft.

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