Gold Tremissis des Kaisers des Oströmischen Reiches. Leo I. 457-474.n.Chr.
CHF 800.00
Gold Tremissis des Kaisers des Oströmischen Reiches. Leo I. 457-474.n.Chr. Erhaltung siehe Fotos. Der Fachmann gab an VZ. Leider sind die Fotos, nicht gerade Toll gekommen damals. Gewicht circa: 1.5gr, und Durchmesser etwa 14-15mm. Avers Legende: D N LEO PE RPET AVG. Paludament Büste, mit Perlen Diadem nach rechts. Revers Legende: VICTORIA AVGVSTORVM. Victoria schreitet v.v. Kopf nach links, und hält Kranz und Kreuzglobus acht strahliger Stern, unten im Abschnitt CONOB für Konstantinopel. Referenz Nummer RIC 611. Garantiere Echtheit der Münze. Herkunft: Fachhandel CH. Wurde vor X Jahren Verkauft. Ist für das Archiv, und das neue Buch Archiviert worden. Info ohne Gewähr.
Leo I. (griechisch Λέων Α′, mit vollständigem Namen Flavius Valerius Leo; * um 401; † 18. Januar 474) war vom 7. Februar 457 bis 474 Kaiser des Oströmischen Reiches. Leo stammte aus einfachen Verhältnissen aus der Provinz Dacia in Thrakien. Er stieg zum Truppenführer auf und wurde nach dem Tod Kaiser Markians vom mächtigen Magister militum Aspar zum Kaiser (Augustus) erhoben, der offenbar davon ausging,
Leo leicht steuern zu können. Leo wurde von Senatoren und Soldaten als Imperator akklamiert und sodann auf den Schild gehoben. Er war zudem offenbar der erste Kaiser, dessen anschließende Krönung durch einen geistlichen Würdenträger, in diesem Fall durch den Patriarchen von Konstantinopel durchgeführt wurde (allerdings sollte es noch bis 602 dauern, bis die Zeremonie erstmals nicht mehr im Hippodrom bzw.
Im Palast, sondern in einer Kirche stattfand). Leo, der anders als alle seine Vorgänger seit 364 nicht einmal durch Einheirat zur theodosianisch valentinianischen Dynastie zählte, entpuppte sich als tatkräftiger Herrscher, der auch den taumelnden Westen des Imperium Romanum nicht aus den Augen verlor. 467 schickte er Anthemius, der 457 selbst als möglicher Kaiser gehandelt worden war, als neuen Augustus des Westens nach Italien und stattete ihn mit einem starken Heer und gewaltigen finanziellen Mitteln aus.
Die in Zusammenarbeit mit Westrom geplante Rückeroberung Afrikas scheiterte jedoch 468 kläglich und war mit einem enormen finanziellen Aderlass verbunden: Noch als der Kaiser sechs Jahre später starb, war der oströmische Staatsschatz fast erschöpft. Mit den Goten in Pannonien kam es dafür unter Leo zunächst zu einem Ausgleich, zumal der Alane Aspar die Goten favorisierte.
Anders als Aspar erwartet hatte, erwies sich Leo schon bald als geschickter Machtpolitiker. Um sich des steigenden Drucks durch seinen Heermeister zu erwehren, stellte der Kaiser um die Isaurier eine neue Garde auf, die excubitores. Die Isaurier stammten aus einer abgelegenen Region Kleinasiens und galten als halbe Barbaren, waren aber im Unterschied zu den Alanen und Goten zumindest de Jure Angehörige des Römischen Reiches.
Als Gegengewicht zu Aspar baute Leo den Isaurier Fürsten und späteren Kaiser Zenon auf, den er mit seiner Tochter Ariadne verheiratete. Aspars Sohn, der Magister militum per Orientem Ardaburius, wurde 466/67 vom Kaiser vor dem Senat des Hochverrats bezichtigt (die Beweise hatte Zenon beschafft) und abgesetzt.
Zwar setzte Aspar, der auf den Thron für seinen anderen Sohn Patricius spekulierte, noch 470 dessen Erhebung zum Caesar durch, doch schon im Folgejahr wurde er mit Zenons Hilfe handstreichartig entmachtet und zusammen mit Ardaburius von Leos Leibgarde im Palast erschlagen. Patricius scheint verletzt überlebt zu haben, ebenso wie Aspars dritter Sohn Erman Erich. Aufgrund dieser Tat erhielt Leo von den zeitgenössischen Geschichtsschreibern Malchus von Philadelphia und Candidus (Suda X 245) den Beinamen Makelles (Schlächter).
Aspars Gefolgsmann Ostrys unternahm daraufhin mit einigen germanischen foederati, die sich in Konstantinopel aufhielten, einen Angriff auf den Palast, der aber von den excubitores abgewehrt werden konnte. Der Mord an Aspar belastete das Verhältnis Leos zu den Goten, deren Druck auf die Balkanprovinzen daher zunahm: Ostrys war zu Theoderich Strabo geflohen und hatte diesen gegen den Kaiser aufgehetzt. Erst 473 konnte dieser Konflikt vorerst beigelegt werden, indem Strabo zum Magister militum praesentalis ernannt und als König seiner Goten anerkannt wurde.
Im Westen setzte Leo nach Anthemius' Hinrichtung durch den Heermeister Ricimer offenbar Julius Nepos als Kaiser ein. Nepos konnte jedoch keine Stabilisierung des Westens erreichen. Mit den Sassaniden konnte hingegen weiter Frieden gehalten werden, was das Reich militärisch entscheidend entlastete. Leos Nachfolger wurde für kurze Zeit sein Enkel Leo II., der Sohn Zenons, und nach dessen frühem Tod Zenon selbst.
Quelle der Geschichte von damals von Wikipedia. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr. Verkauft.
Gold Tremissis des Kaisers des Oströmischen Reiches. Leo I. 457-474.n.Chr.
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Gold Tremissis des Kaisers des Oströmischen Reiches. Leo I. 457-474.n.Chr. Erhaltung siehe Fotos. Der Fachmann gab an VZ. Leider sind die Fotos, nicht gerade Toll gekommen damals. Gewicht circa: 1.5gr, und Durchmesser etwa 14-15mm. Avers Legende: D N LEO PE RPET AVG. Paludament Büste, mit Perlen Diadem nach rechts. Revers Legende: VICTORIA AVGVSTORVM. Victoria schreitet v.v. Kopf nach links, und hält Kranz und Kreuzglobus acht strahliger Stern, unten im Abschnitt CONOB für Konstantinopel. Referenz Nummer RIC 611. Garantiere Echtheit der Münze. Herkunft: Fachhandel CH. Wurde vor X Jahren Verkauft. Ist für das Archiv, und das neue Buch Archiviert worden. Info ohne Gewähr.
Leo I. (griechisch Λέων Α′, mit vollständigem Namen Flavius Valerius Leo; * um 401; † 18. Januar 474) war vom 7. Februar 457 bis 474 Kaiser des Oströmischen Reiches. Leo stammte aus einfachen Verhältnissen aus der Provinz Dacia in Thrakien. Er stieg zum Truppenführer auf und wurde nach dem Tod Kaiser Markians vom mächtigen Magister militum Aspar zum Kaiser (Augustus) erhoben, der offenbar davon ausging,
Leo leicht steuern zu können. Leo wurde von Senatoren und Soldaten als Imperator akklamiert und sodann auf den Schild gehoben. Er war zudem offenbar der erste Kaiser, dessen anschließende Krönung durch einen geistlichen Würdenträger, in diesem Fall durch den Patriarchen von Konstantinopel durchgeführt wurde (allerdings sollte es noch bis 602 dauern, bis die Zeremonie erstmals nicht mehr im Hippodrom bzw.
Im Palast, sondern in einer Kirche stattfand). Leo, der anders als alle seine Vorgänger seit 364 nicht einmal durch Einheirat zur theodosianisch valentinianischen Dynastie zählte, entpuppte sich als tatkräftiger Herrscher, der auch den taumelnden Westen des Imperium Romanum nicht aus den Augen verlor. 467 schickte er Anthemius, der 457 selbst als möglicher Kaiser gehandelt worden war, als neuen Augustus des Westens nach Italien und stattete ihn mit einem starken Heer und gewaltigen finanziellen Mitteln aus.
Die in Zusammenarbeit mit Westrom geplante Rückeroberung Afrikas scheiterte jedoch 468 kläglich und war mit einem enormen finanziellen Aderlass verbunden: Noch als der Kaiser sechs Jahre später starb, war der oströmische Staatsschatz fast erschöpft. Mit den Goten in Pannonien kam es dafür unter Leo zunächst zu einem Ausgleich, zumal der Alane Aspar die Goten favorisierte.
Anders als Aspar erwartet hatte, erwies sich Leo schon bald als geschickter Machtpolitiker. Um sich des steigenden Drucks durch seinen Heermeister zu erwehren, stellte der Kaiser um die Isaurier eine neue Garde auf, die excubitores. Die Isaurier stammten aus einer abgelegenen Region Kleinasiens und galten als halbe Barbaren, waren aber im Unterschied zu den Alanen und Goten zumindest de Jure Angehörige des Römischen Reiches.
Als Gegengewicht zu Aspar baute Leo den Isaurier Fürsten und späteren Kaiser Zenon auf, den er mit seiner Tochter Ariadne verheiratete. Aspars Sohn, der Magister militum per Orientem Ardaburius, wurde 466/67 vom Kaiser vor dem Senat des Hochverrats bezichtigt (die Beweise hatte Zenon beschafft) und abgesetzt.
Zwar setzte Aspar, der auf den Thron für seinen anderen Sohn Patricius spekulierte, noch 470 dessen Erhebung zum Caesar durch, doch schon im Folgejahr wurde er mit Zenons Hilfe handstreichartig entmachtet und zusammen mit Ardaburius von Leos Leibgarde im Palast erschlagen. Patricius scheint verletzt überlebt zu haben, ebenso wie Aspars dritter Sohn Erman Erich. Aufgrund dieser Tat erhielt Leo von den zeitgenössischen Geschichtsschreibern Malchus von Philadelphia und Candidus (Suda X 245) den Beinamen Makelles (Schlächter).
Aspars Gefolgsmann Ostrys unternahm daraufhin mit einigen germanischen foederati, die sich in Konstantinopel aufhielten, einen Angriff auf den Palast, der aber von den excubitores abgewehrt werden konnte. Der Mord an Aspar belastete das Verhältnis Leos zu den Goten, deren Druck auf die Balkanprovinzen daher zunahm: Ostrys war zu Theoderich Strabo geflohen und hatte diesen gegen den Kaiser aufgehetzt. Erst 473 konnte dieser Konflikt vorerst beigelegt werden, indem Strabo zum Magister militum praesentalis ernannt und als König seiner Goten anerkannt wurde.
Im Westen setzte Leo nach Anthemius' Hinrichtung durch den Heermeister Ricimer offenbar Julius Nepos als Kaiser ein. Nepos konnte jedoch keine Stabilisierung des Westens erreichen. Mit den Sassaniden konnte hingegen weiter Frieden gehalten werden, was das Reich militärisch entscheidend entlastete. Leos Nachfolger wurde für kurze Zeit sein Enkel Leo II., der Sohn Zenons, und nach dessen frühem Tod Zenon selbst.
Quelle der Geschichte von damals von Wikipedia. Zwecks Wissenschaftliche Informationen. Kostenlos. Info ohne Gewähr. Verkauft.